
zubringen
Eine bestimmte Zeit an einem Ort, mit einer Tätigkeit oder in einem bestimmten Zustand verbringen.
Sie brachte den ganzen Nachmittag damit zu, alte Fotos zu sortieren.
zubringen – brachte zu – hat zugebracht
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Eine bestimmte Zeit an einem Ort, mit einer Tätigkeit oder in einem bestimmten Zustand verbringen.
Sie brachte den ganzen Nachmittag damit zu, alte Fotos zu sortieren.

Etwas schließen können, besonders wenn dafür Kraft oder Mühe nötig ist. Diese Verwendung ist umgangssprachlich.
Der Koffer war so voll, dass ich ihn kaum zubrachte.
| ich | bringe zu |
|---|---|
| du | bringst zu |
| er/sie/es | bringt zu |
| wir | bringen zu |
| ihr | bringt zu |
| sie | bringen zu |
| ich | brachte zu |
|---|---|
| du | brachtest zu |
| er/sie/es | brachte zu |
| wir | brachten zu |
| ihr | brachtet zu |
| sie | brachten zu |
| ich | habe zugebracht |
|---|---|
| du | hast zugebracht |
| er/sie/es | hat zugebracht |
| wir | haben zugebracht |
| ihr | habt zugebracht |
| sie | haben zugebracht |
| du | bring zu! bringe zu! |
|---|---|
| ihr | bringt zu! |
| Sie | bringen Sie zu! |
| ich | hatte zugebracht |
|---|---|
| du | hattest zugebracht |
| er/sie/es | hatte zugebracht |
| wir | hatten zugebracht |
| ihr | hattet zugebracht |
| sie | hatten zugebracht |
| ich | werde zubringen |
|---|---|
| du | wirst zubringen |
| er/sie/es | wird zubringen |
| wir | werden zubringen |
| ihr | werdet zubringen |
| sie | werden zubringen |
| ich | bringe zu |
|---|---|
| du | bringest zu |
| er/sie/es | bringe zu |
| wir | bringen zu |
| ihr | bringet zu |
| sie | bringen zu |
Für die indirekte Rede.
| ich | brächte zu |
|---|---|
| du | brächtest zu |
| er/sie/es | brächte zu |
| wir | brächten zu |
| ihr | brächtet zu |
| sie | brächten zu |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | zubringen |
|---|---|
| mit zu | zuzubringen |
| Partizip I | zubringend |
| Partizip II | zugebracht |
„Zubringen“ ist ein trennbares Verb aus „zu“ und „bringen“. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe am Satzende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen; im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen Vorsilbe und Stamm.
Wir bringen den Sonntag ruhig zu Hause zu.
Sie erzählt, wie sie den Abend zubringt.
Es ist schön, den Urlaub am Meer zuzubringen.
In dieser Bedeutung steht „zubringen“ häufig mit einer Zeitangabe wie „den Tag“, „den Abend“ oder „ein paar Stunden“. Eine Tätigkeit wird oft mit „mit + Dativ“ oder mit „damit, … zu“ angeschlossen.
Er brachte mehrere Stunden mit dem Lesen zu.
Wir haben den ganzen Vormittag damit zugebracht, den Garten aufzuräumen.
Die Bedeutung „schließen können“ ist umgangssprachlich und wird meist mit einem konkreten Gegenstand als Akkusativobjekt verwendet. Häufig geht es um etwas, das wegen seines Inhalts oder einer Beschädigung nur schwer zu schließen ist.
Ich bringe die Schublade wegen der vielen Sachen nicht zu.
Sie brachte den überfüllten Rucksack nur mit großer Mühe zu.