Die gezielte und kontrollierte Fortpflanzung von Tieren oder Pflanzen, um bestimmte Eigenschaften wie Aussehen, Ertrag oder Widerstandsfähigkeit zu verbessern oder zu erhalten.
beispiel
Die Züchtung neuer, trockenresistenter Weizensorten ist eine wichtige Aufgabe der Agrarforschung.
Tipps
Wortfamilie
Das Nomen „Züchtung“ ist vom Verb „züchten“ abgeleitet. Die Endung „-ung“ ist typisch für die Bildung von Nomen aus Verben und beschreibt oft den Prozess oder das Ergebnis einer Handlung.
BEISPIEL
Er züchtet seit Jahren seltene Tomatensorten.
Kontexthinweis
Die Bedeutung erkennen Sie am Gebrauch: Spricht man von „der Züchtung“ als einem allgemeinen Prozess, ist die erste Bedeutung gemeint. Handelt es sich um „eine Züchtung“ oder „Züchtungen“ im Plural, ist das Ergebnis gemeint, also eine konkrete Sorte.
BEISPIEL
Die Züchtung von robusten Pflanzen ist eine Wissenschaft für sich.
Typische Verbindungen
Wenn es um den Prozess geht, wird „Züchtung“ oft mit „von“ und einer Tier- oder Pflanzengruppe kombiniert. Typische Adjektive sind „biologisch“, „konventionell“ oder „gezielt“.
BEISPIEL
Die gezielte Züchtung von Hunden hat viele Rassen hervorgebracht.
Vergleichen mit
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Züchtung vs Kultur
„die Kultur“ und „die Züchtung“ können beide mit Lebewesen zu tun haben, besonders in Wissenschaft, Landwirtschaft oder Biologie. „Kultur“ meint hier, dass Mikroorganismen oder Zellen gezielt wachsen gelassen werden, zum Beispiel im Labor. „Züchtung“ meint die gezielte Fortpflanzung von Tieren oder Pflanzen, damit bestimmte Eigenschaften stärker werden. Die Wörter können verwechselt werden, weil bei beiden etwas kontrolliert entsteht. Der einfache Unterschied ist: Eine Kultur lässt man wachsen, eine Züchtung verändert Tiere oder Pflanzen über Fortpflanzung und Auswahl.
Züchtung
Die Züchtung neuer Apfelsorten dauert oft viele Jahre.
Kultur
Im Labor untersucht die Ärztin eine Kultur von Bakterien.