zuletzt
An letzter Stelle in einer Reihenfolge oder am Ende eines Zeitraums.
Zuerst hat er aufgeräumt, dann gekocht und zuletzt ferngesehen.

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An letzter Stelle in einer Reihenfolge oder am Ende eines Zeitraums.
Zuerst hat er aufgeräumt, dann gekocht und zuletzt ferngesehen.

„Zuletzt“ ist eine Zusammensetzung aus der Präposition „zu“ und dem Adjektiv „letzt“ (letzte, letzter, letztes). Es beschreibt also, was „zum letzten“ Zeitpunkt oder an „der letzten“ Stelle passiert.
Die letzte Prüfung war die schwierigste.
Die Bedeutung von „zuletzt“ hängt vom Kontext ab. Beschreibt es den letzten Schritt in einer Reihenfolge, oft mit „zuerst“ oder „dann“? Oder beschreibt es den letzten Zeitpunkt in der Vergangenheit, an dem etwas geschah?
Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen und zuletzt die Ruhe.
Wenn „zuletzt“ am Satzanfang steht, um den letzten Punkt einer Aufzählung zu markieren, folgt das Verb direkt danach (Inversion).
Zuerst aßen wir, dann tanzten wir. Zuletzt saßen wir noch lange zusammen.
Die Wendung „nicht zuletzt“ bedeutet nicht „nicht am Ende“. Sie wird benutzt, um einen letzten, aber besonders wichtigen Grund oder Aspekt hervorzuheben.
Er ist ein guter Kollege, nicht zuletzt wegen seiner Hilfsbereitschaft.
„letzt“ und „zuletzt“ haben beide mit dem Ende oder mit dem letzten Mal zu tun. Der wichtigste Unterschied ist die Grammatik. „letzt“ ist ein Adjektiv und steht meistens vor einem Nomen, zum Beispiel „der letzte Bus“ oder „letzte Woche“. „zuletzt“ ist ein Adverb und beschreibt, wann oder an welcher Stelle etwas passiert: „Zuletzt haben wir bezahlt.“ Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil die Bedeutung ähnlich ist. Merke: Vor einem Nomen meist „letzte/letzter/letztes“; ohne Nomen als Zeit- oder Reihenfolgeangabe meist „zuletzt“.

Zuletzt haben wir die Küche aufgeräumt.
Der letzte Zug fährt heute schon um zehn Uhr.