das Zustandekommen
Der Prozess der Entstehung, Realisierung oder Verwirklichung von etwas, zum Beispiel einem Vertrag, einer Vereinbarung oder einem Projekt.
Das Zustandekommen des Friedensvertrags war das Ergebnis monatelanger Verhandlungen.

Zustandekommen
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Der Prozess der Entstehung, Realisierung oder Verwirklichung von etwas, zum Beispiel einem Vertrag, einer Vereinbarung oder einem Projekt.
Das Zustandekommen des Friedensvertrags war das Ergebnis monatelanger Verhandlungen.

„Das Zustandekommen“ ist die Substantivierung des trennbaren Verbs „zustande kommen“. Es beschreibt den Prozess, wie etwas realisiert wird oder entsteht.
Es war unklar, wie der Vertrag zustande kommen sollte.
Sehr häufig wird „das Zustandekommen“ mit einem Genitiv-Attribut verwendet, das beschreibt, was entsteht. Alternativ kann auch „von + Dativ“ genutzt werden.
Die Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags sind im Gesetz geregelt.
Dieses Wort gehört zur formellen Sprache. Man findet es besonders häufig in juristischen, geschäftlichen oder politischen Texten.
Das Protokoll dokumentiert das Zustandekommen der Beschlüsse.
„Abschluss“ und „Zustandekommen“ können beide bei Verträgen, Vereinbarungen oder Projekten wichtig sein. „Abschluss“ meint eher den festen, formellen Moment, in dem eine Einigung gültig wird. „Zustandekommen“ beschreibt stärker, dass etwas überhaupt entsteht oder realisiert wird, oft nach Gesprächen, Planung oder Bedingungen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit dem Ergebnis einer Einigung zu tun haben. Einfach gesagt: „Zustandekommen“ fragt, ob und wie etwas entsteht; „Abschluss“ meint den fertigen Schritt am Ende.

Über das Zustandekommen der Vereinbarung sprechen wir erst, wenn alle Zahlen klar sind.
Nach dem Abschluss des Vertrags bekommt die Firma den ersten Auftrag.