die Zweigstelle
Ein Standort oder eine Filiale eines Unternehmens, einer Bank oder einer Organisation, der nicht der Hauptsitz ist, aber die gleichen Dienstleistungen anbietet.
Unsere Bank hat eine neue Zweigstelle in der Nachbarstadt eröffnet.

Zweigstelle
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Ein Standort oder eine Filiale eines Unternehmens, einer Bank oder einer Organisation, der nicht der Hauptsitz ist, aber die gleichen Dienstleistungen anbietet.
Unsere Bank hat eine neue Zweigstelle in der Nachbarstadt eröffnet.

Das Wort ist eine Kombination aus „der Zweig“ (Ast eines Baumes) und „die Stelle“ (Ort). Es ist ein bildlicher Ausdruck: Die Zweigstelle ist wie ein Ast, der vom „Stamm“ des Unternehmens ausgeht.
Die kleine Bankfiliale ist eine Zweigstelle der großen Hauptbank in der Stadt.
Im Geschäftskontext wird eine Zweigstelle oft „eröffnet“, „geschlossen“ oder „geleitet“. Man kann auch „in einer Zweigstelle arbeiten“.
Wegen mangelnder Rentabilität musste die Zweigstelle leider geschlossen werden.
Um zu sagen, wozu eine Zweigstelle gehört, verwendet man meist den Genitiv oder die Präposition „von“. Beides ist korrekt und üblich.
Ich suche die nächste Zweigstelle der Deutschen Bank.
„die Niederlage“ und „die Zweigstelle“ können beide mit einem Standort eines Unternehmens zu tun haben. Diese Bedeutung von „Niederlage“ ist aber veraltet und kommt heute kaum noch vor. Im normalen Deutsch bedeutet „Niederlage“ fast immer, dass jemand verliert. „Zweigstelle“ ist das klare und moderne Wort für eine Filiale oder einen Standort, der nicht der Hauptsitz ist. Die Verwechslung entsteht vor allem, wenn man alte Texte liest oder die ähnliche Bedeutung nicht kennt. Im Alltag sagt man für Banken, Firmen oder Behörden besser „Zweigstelle“.

Am Montag gehe ich zur Zweigstelle der Bank in meiner Nähe.
In einem alten Handelstext steht „Niederlage“ für eine kleine Zweigstelle mit Warenlager.