zwitschern
Das typische, hohe und kurze Geräusch, das kleine Vögel wie Spatzen oder Finken machen.
Am Morgen hört man die Vögel vor dem Fenster zwitschern.

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Das typische, hohe und kurze Geräusch, das kleine Vögel wie Spatzen oder Finken machen.
Am Morgen hört man die Vögel vor dem Fenster zwitschern.

„Zwitschern“ ist ein lautmalerisches Wort (Onomatopoetikum). Der Klang des Wortes imitiert das Geräusch, das es beschreibt – die hohen, kurzen Laute von kleinen Vögeln.
Ich liebe es, im Frühling aufzuwachen, wenn die Vögel zwitschern.
In der Hauptbedeutung sind es immer kleine Vögel, die zwitschern. Typische Subjekte sind „die Vögel“, „die Spatzen“ oder „die Finken“.
Ein kleiner Spatz zwitscherte fröhlich auf dem Dach.
Die moderne, umgangssprachliche Bedeutung erkennt man am Subjekt des Satzes. Wenn eine Person (z.B. „er“, „die Journalistin“) zwitschert, ist das Veröffentlichen einer Nachricht auf Social Media gemeint.
Der Politiker zwitscherte gestern Abend seine Reaktion auf die Debatte.
Die Verwendung von „zwitschern“ für Social-Media-Nachrichten ist umgangssprachlich. Sie leitet sich direkt vom Namen der Plattform „Twitter“ ab, deren Logo ein Vogel ist.
Sie zwitschert mehrmals täglich über ihr Leben als Künstlerin.
„singen“ und „zwitschern“ können beide die Laute von Vögeln beschreiben. „singen“ ist allgemeiner und klingt eher nach einer schönen, melodiösen Folge von Tönen. Man kann es bei vielen Vögeln verwenden. „zwitschern“ passt besonders zu kleinen Vögeln und meint kurze, hohe, helle Laute. Die Wörter können verwechselt werden, weil man bei Vögeln oft beides hören kann. Wenn du die Vogelstimmen allgemein oder schön beschreiben willst, passt „singen“. Wenn du viele kurze hohe Töne meinst, ist „zwitschern“ genauer.

Im Busch zwitschern kleine Spatzen den ganzen Nachmittag.
Am Morgen singen die Vögel vor meinem Fenster.