überbringen
Jemandem persönlich eine Nachricht, ein Geschenk oder einen Gegenstand übergeben. Wird oft für wichtige oder formelle Anlässe verwendet.
Der Bote hatte die Aufgabe, die dringende Nachricht persönlich zu überbringen.

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Jemandem persönlich eine Nachricht, ein Geschenk oder einen Gegenstand übergeben. Wird oft für wichtige oder formelle Anlässe verwendet.
Der Bote hatte die Aufgabe, die dringende Nachricht persönlich zu überbringen.

„Überbringen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „über-“ bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Verbstamm „bringen“ verbunden.
Er überbrachte die Nachricht persönlich.
Dieses Verb braucht fast immer zwei Objekte: eine Person im Dativ (wem?) und die Nachricht oder den Gegenstand im Akkusativ (was?). Die Struktur ist: Subjekt + überbringt + Dativobjekt + Akkusativobjekt.
Der Postbote überbrachte mir (Dativ) ein wichtiges Paket (Akkusativ).
„Überbringen“ klingt formeller und oft feierlicher als „geben“ oder „bringen“. Es wird für wichtige, offizielle oder persönlich bedeutsame Anlässe verwendet, bei denen die Art der Übergabe wichtig ist.
Der Diplomat wird dem Präsidenten eine Botschaft überbringen.
In dieser Bedeutung wird das Verb häufig mit ungegenständlichen Dingen kombiniert. Typisch sind: „Grüße überbringen“, „Glückwünsche überbringen“ oder „sein Beileid überbringen“.
Bitte überbringe deinen Eltern meine herzlichsten Glückwünsche zur Silberhochzeit.
„bestellen“ und „überbringen“ können beide bei Grüßen oder Glückwünschen vorkommen. Der Unterschied liegt in der Rolle der Person. Wenn man Grüße bestellt, bittet man jemanden, diese Grüße weiterzugeben. Wenn man Grüße überbringt, gibt man sie tatsächlich an die andere Person weiter. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen eine Nachricht von einer Person zu einer anderen kommt. Praktisch gilt: Die erste Person bestellt die Grüße, die zweite Person überbringt sie.

Beim Besuch hat Anna die Grüße ihrer Kollegin überbracht.
Bitte bestell deiner Mutter schöne Grüße von mir.