abermals
Ein weiteres Mal; noch einmal. Wird oft in einem formelleren oder schriftlichen Kontext verwendet.
Nachdem er durch die erste Prüfung gefallen war, versuchte er es abermals.

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Ein weiteres Mal; noch einmal. Wird oft in einem formelleren oder schriftlichen Kontext verwendet.
Nachdem er durch die erste Prüfung gefallen war, versuchte er es abermals.

Das Wort setzt sich aus „aber“ und der alten Endung „-mals“ zusammen, die sich auf „Mal“ (im Sinne von „ครั้ง“, „time“) bezieht. Es bedeutet also wörtlich so viel wie „ein weiteres Mal“.
Er hat die Prüfung nicht bestanden und muss sie nun abermals wiederholen.
Als Adverb kann „abermals“ am Satzanfang (Position 1) stehen, was zur Inversion (Verb an Position 2) führt. Es kann aber auch nach dem Verb in der Satzmitte stehen.
Abermals stand er vor verschlossener Tür.
„Abermals“ gehört zur Schriftsprache und wird als gehoben oder formell empfunden. In der alltäglichen gesprochenen Sprache wirkt es oft unnatürlich oder literarisch.
Der Held der Geschichte musste sich abermals einer großen Gefahr stellen.
„wieder“ und „abermals“ bedeuten beide, dass etwas noch einmal geschieht. Der wichtigste Unterschied ist der Stil. „wieder“ ist neutral und im Alltag sehr normal. „abermals“ klingt formeller und eher schriftlich, zum Beispiel in Nachrichten, Berichten oder offiziellen Texten. In einem normalen Gespräch würde man meistens „wieder“ sagen. „abermals“ passt, wenn der Satz etwas ernster oder schriftlicher wirken soll.

In der Nachbarschaft hat sie abermals um Hilfe gebeten.
Nach der Nachricht plant das Team wieder einen kurzen Termin.