
sich abfinden mit
Eine unangenehme oder unveränderliche Situation widerwillig akzeptieren und aufhören, sich dagegen zu wehren.
Er musste sich damit abfinden, dass er den Job nicht bekommen hatte.
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Eine unangenehme oder unveränderliche Situation widerwillig akzeptieren und aufhören, sich dagegen zu wehren.
Er musste sich damit abfinden, dass er den Job nicht bekommen hatte.

Jemandem eine einmalige Geldzahlung (eine Abfindung) leisten, um damit alle weiteren Ansprüche oder Forderungen abzugelten, oft im Rahmen einer Vertragsauflösung.
Das Unternehmen hat die entlassenen Mitarbeiter mit einer großzügigen Summe abgefunden.
„Abfinden“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ab“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er findet sich mit der Situation ab.
In der Bedeutung „akzeptieren“ ist das Verb immer reflexiv und wird mit der festen Präposition „mit“ und dem Dativ verwendet. Die Struktur lautet: sich mit etwas (Dativ) abfinden.
Sie musste sich mit dem Gedanken abfinden, umziehen zu müssen.
In der Bedeutung „entschädigen“ ist das Verb transitiv. Man findet jemanden (Akkusativ) ab, oft mit einer Geldsumme. Die Struktur lautet: jemanden (Akkusativ) mit etwas (Dativ) abfinden.
Nach der Kündigung fand die Firma ihn mit einer hohen Summe ab.
Du kannst die beiden Hauptbedeutungen leicht am Satzbau unterscheiden. Steht das Verb mit dem Reflexivpronomen „sich“, geht es um Akzeptanz. Steht es mit einer Person im Akkusativ als Objekt, geht es um eine finanzielle Entschädigung.
Ich finde mich damit ab. (Akzeptanz)
Hinnehmen und sich abfinden mit bedeuten, dass man eine unangenehme Situation ohne weiteren Widerstand akzeptiert. Sich abfinden mit zeigt zusätzlich, dass man die Situation als unveränderlich betrachtet und die Hoffnung auf eine Änderung aufgibt. Verwende hinnehmen allgemeiner, abfinden bei widerwilliger Resignation.

Sie musste sich damit abfinden, dass der Zug ausfiel.
Sie musste die lange Wartezeit hinnehmen.