auszahlen
Jemandem Geld geben, das ihm zusteht, zum Beispiel einen Lohn, einen Gewinn oder einen Anteil.
Die Firma zahlt die Gehälter immer am Monatsende aus.

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Jemandem Geld geben, das ihm zusteht, zum Beispiel einen Lohn, einen Gewinn oder einen Anteil.
Die Firma zahlt die Gehälter immer am Monatsende aus.

„Auszahlen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Der Lottogewinn wird nächste Woche ausgezahlt.
In der Bedeutung „lohnenswert sein“ wird das Verb immer reflexiv verwendet: „sich auszahlen“. Das Subjekt ist die Anstrengung oder Investition, die sich gelohnt hat.
Das lange Lernen hat sich ausgezahlt, ich habe die Prüfung bestanden.
Die Bedeutung hängt von der Satzstruktur ab. „Jemandem (Dativ) etwas auszahlen“ bedeutet, Geld zu geben. „Sich auszahlen“ bedeutet, dass sich Mühe lohnt. „Jemanden (Akkusativ) auszahlen“ bedeutet, einen Partner aus einem Geschäft herauszukaufen.
Die Firma zahlt den Mitarbeitern (Dativ) den Lohn aus.
Typische Dinge, die man auszahlt, sind Geld oder finanzielle Ansprüche. Häufige Objekte sind „Gehalt“, „Lohn“, „Gewinne“, „Überstunden“ oder „einen Anteil“.
Das Casino muss den Gewinn sofort auszahlen.
„bezahlen“ und „auszahlen“ haben beide mit Geld zu tun. „bezahlen“ benutzt man, wenn man Geld für etwas gibt, zum Beispiel für einen Einkauf, eine Rechnung oder eine Schuld. „auszahlen“ bedeutet, dass jemand Geld bekommt, das ihm zusteht, zum Beispiel Lohn, ein Gewinn oder ein Anteil. Man verwechselt die Wörter leicht, weil in beiden Fällen Geld den Besitzer wechselt. Der wichtige Unterschied ist: Beim „Bezahlen“ geht es meist um eine Ware, eine Leistung oder eine Rechnung. Beim „Auszahlen“ geht es darum, dass jemand einen bestimmten Betrag erhält.

Nach dem Turnier zahlt der Verein den Gewinnern das Preisgeld aus.
Nach dem Arzttermin bezahlt sie die Gebühr direkt an der Anmeldung.