
entschädigen für
Jemandem einen Ausgleich für einen erlittenen Schaden, Verlust oder eine Benachteiligung leisten, meist in Form von Geld.
Die Fluggesellschaft musste die Passagiere für die massive Verspätung entschädigen.
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Jemandem einen Ausgleich für einen erlittenen Schaden, Verlust oder eine Benachteiligung leisten, meist in Form von Geld.
Die Fluggesellschaft musste die Passagiere für die massive Verspätung entschädigen.

Sich selbst für eine erlittene Mühe, Entbehrung oder Enttäuschung belohnen oder einen Ausgleich schaffen.
Nach der anstrengenden Prüfungswoche habe ich mich mit einem Wellness-Wochenende für den Stress entschädigt.
Das Verb leitet sich vom Nomen „der Schaden“ ab. Die Vorsilbe „ent-“ bedeutet hier „wegnehmen“ oder „aufheben“. „Entschädigen“ heißt also wörtlich, jemandem den Schaden „wegzunehmen“, indem man einen Ausgleich schafft.
Die Versicherung wird den Schaden am Auto vollständig entschädigen.
Die Vorsilbe „ent-“ ist untrennbar. Sie bleibt in allen Konjugationsformen und Satztypen fest mit dem Verbstamm verbunden.
Er entschädigte seine Nachbarn für den Lärm.
Die Struktur ist fest: Man entschädigt jemanden (Akkusativ) FÜR etwas (Akkusativ). Die Präposition „für“ leitet den Grund der Entschädigung ein.
Das Unternehmen entschädigte die Kunden für die fehlerhafte Ware.
Die reflexive Form „sich entschädigen“ bedeutet, dass man sich selbst für eine Anstrengung oder einen Verzicht belohnt. Das Reflexivpronomen steht dabei im Akkusativ.
Nach der harten Arbeit entschädigte sie sich mit einem guten Essen.
Beide Wörter können eine finanzielle Leistung nach einem Schaden oder Verlust bezeichnen. Ersetzen betont eher den konkreten Wert, der zurückgegeben oder ausgeglichen wird. Entschädigen stellt die Zahlung als Ausgleich für die erlittene Beeinträchtigung dar.

Die Versicherung entschädigt Anna für den Verlust ihres gestohlenen Fahrrads.
Die Versicherung ersetzt Anna den Wert ihres gestohlenen Fahrrads.