
hinnehmen
Etwas Unangenehmes, Negatives oder Ungerechtes akzeptieren oder erdulden, ohne sich dagegen zu wehren.
Sie musste die unfaire Kritik ihres Chefs einfach hinnehmen, um ihren Job nicht zu gefährden.
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Etwas Unangenehmes, Negatives oder Ungerechtes akzeptieren oder erdulden, ohne sich dagegen zu wehren.
Sie musste die unfaire Kritik ihres Chefs einfach hinnehmen, um ihren Job nicht zu gefährden.

Etwas, das einem gereicht oder angeboten wird, entgegennehmen. Diese Bedeutung ist formell und seltener gebräuchlich.
Der Sieger nahm den Pokal mit einem Lächeln hin.
„Hinnehmen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „hin-“ steht im Hauptsatz am Ende, während sie im Nebensatz und im Infinitiv mit „zu“ mit dem Verb verbunden bleibt.
Er nimmt die Entscheidung einfach so hin.
In der Bedeutung „erdulden“ wird das Verb oft mit negativen Dingen kombiniert. Typische Wendungen sind „Kritik hinnehmen“, „eine Niederlage hinnehmen“ oder „eine Ungerechtigkeit hinnehmen“.
Die Mannschaft musste eine schmerzliche Niederlage hinnehmen.
Das, was man akzeptiert oder erduldet, steht immer im Akkusativ. Man nimmt „etwas“ hin.
Ich kann dieses Verhalten nicht länger hinnehmen.
Beim Überreichen eines Gegenstands können „annehmen“ und „hinnehmen“ beide die Entgegennahme ausdrücken. „Annehmen“ ist dafür die normale Wahl und klingt neutral; „hinnehmen“ wirkt in dieser Bedeutung formell und selten. Im Alltag solltest du deshalb meistens „annehmen“ verwenden.

Die Ehrengästin nahm den überreichten Blumenstrauß feierlich hin.
Die Gewinnerin nahm den überreichten Blumenstrauß dankbar an.