
etwas abgewinnen
Einen positiven oder reizvollen Aspekt an einer Person, Sache oder Situation finden, oft trotz negativer Umstände.
Ich kann diesem kalten, nebligen Wetter wirklich nichts abgewinnen.
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Einen positiven oder reizvollen Aspekt an einer Person, Sache oder Situation finden, oft trotz negativer Umstände.
Ich kann diesem kalten, nebligen Wetter wirklich nichts abgewinnen.

Von einem Gegner in einem Spiel, Wettkampf oder einer Auseinandersetzung etwas erlangen oder erobern.
Es gelang ihm, dem Weltmeister in der Schachpartie ein Unentschieden abzugewinnen.
„Abgewinnen“ ist ein trennbares Verb mit der Vorsilbe „ab-“. Im Hauptsatz steht „ab“ am Satzende.
Er gewinnt der Situation sogar etwas Positives ab.
Dieses Verb wird immer mit einem Dativobjekt verwendet. Der Dativ bezeichnet die Person oder Sache, von der man etwas gewinnt oder in der man etwas Positives findet.
Ich kann dem langen Winter einfach nichts abgewinnen.
In der Bedeutung „einen positiven Aspekt finden“ wird das Verb sehr oft verneint, meist in der Form „einer Sache nichts abgewinnen können“.
Der lauten Musik auf dem Festival konnte sie nichts abgewinnen.
Im Kontext von Wettbewerben wird „abgewinnen“ oft mit kleinen Erfolgen gegen einen starken Gegner kombiniert, z.B. „einen Punkt abgewinnen“, „einen Vorteil abgewinnen“ oder „ein Lächeln abgewinnen“.
Trotz seiner strengen Art konnte sie ihm ein Lächeln abgewinnen.
Beide Wörter können einen positiven Aspekt einer Sache nennen. „Finden“ beschreibt zunächst neutral die eigene Bewertung. „Abgewinnen“ zeigt dagegen oft, dass man trotz einer schlechten oder schwierigen Situation etwas Positives entdeckt und Vorbehalte überwunden hat. Bei einer einfachen Meinung passt „finden“, bei einem solchen Gegensatz „abgewinnen“.

Ich kann dem schwierigen Kurs trotz seiner langen Texte interessante Aufgaben abgewinnen.
Ich finde an dem schwierigen Kurs interessante Aufgaben.