
absterben
Der Prozess des langsamen Einstellens der Lebensfunktionen, insbesondere bei Pflanzen oder Körperteilen (Gewebe).
Wegen der Trockenheit sterben viele Bäume im Wald ab.
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Der Prozess des langsamen Einstellens der Lebensfunktionen, insbesondere bei Pflanzen oder Körperteilen (Gewebe).
Wegen der Trockenheit sterben viele Bäume im Wald ab.

Umgangssprachlich für das Gefühl, wenn ein Körperteil taub wird oder „einschläft“.
Nach langem Sitzen ist mir das Bein komplett abgestorben.

Im übertragenen Sinn das allmähliche Verschwinden von Gefühlen oder Interessen.
Mit der Zeit war seine anfängliche Begeisterung für das Projekt abgestorben.
„Absterben“ ist ein trennbares Verb mit der Vorsilbe „ab-“. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe am Ende, während sie im Nebensatz mit dem Verb verbunden bleibt.
Wegen der Kälte sterben die Blätter an der Pflanze ab.
Das Perfekt von „absterben“ wird immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, da es eine Zustandsveränderung beschreibt. Es heißt also „ist abgestorben“.
Der alte Apfelbaum in unserem Garten ist leider letztes Jahr abgestorben.
Die genaue Bedeutung hängt vom Subjekt ab. Bei Pflanzen ist es wörtlich gemeint, bei Körperteilen umgangssprachlich für „einschlafen“ und bei Gefühlen bedeutet es „verschwinden“.
Nach dem langen Flug waren mir beide Beine abgestorben.
Wenn ein Körperteil „abstirbt“, ist das eine umgangssprachliche Beschreibung für das Gefühl, wenn es taub wird oder „einschläft“. Diese Verwendung ist typisch für die Alltagssprache.
Ich kann nicht aufstehen, mein Fuß ist mir abgestorben.
Eingehen bezeichnet bei einer Pflanze meist den allgemeinen Tod des ganzen Organismus, oft wegen schlechter Bedingungen. Absterben betont dagegen den langsamen Verlust der Lebensfunktionen und kann sich auch auf einzelne Pflanzenteile beziehen. Für die ganze Pflanze passt daher oft eingehen, für den fortschreitenden Prozess absterben.

Bei starkem Frost können einzelne Triebe der Rose langsam absterben.
Ohne genügend Wasser wird die ganze Rose eingehen.