
anbraten
Lebensmittel, insbesondere Fleisch oder Gemüse, bei hoher Hitze kurz in Fett braten, sodass sie eine braune Kruste bekommen.
Für ein gutes Gulasch muss man das Fleisch zuerst scharf anbraten.
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Lebensmittel, insbesondere Fleisch oder Gemüse, bei hoher Hitze kurz in Fett braten, sodass sie eine braune Kruste bekommen.
Für ein gutes Gulasch muss man das Fleisch zuerst scharf anbraten.

Umgangssprachlich für den Versuch, mit jemandem anzubandeln oder intensiv zu flirten.
Er hat sie gestern auf der Party die ganze Zeit angebraten, aber sie hatte kein Interesse.
„Anbraten“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich brate die Zwiebeln für die Soße an.
Die Bedeutung erkennen Sie am Objekt: Bezieht sich „anbraten“ auf Lebensmittel (Fleisch, Gemüse), geht es ums Kochen. Bezieht es sich auf eine Person (jemanden, sie, ihn), ist die umgangssprachliche Bedeutung „flirten“ gemeint.
Braten Sie das Hähnchen von beiden Seiten goldbraun an.
Im Kochkontext wird „anbraten“ oft mit Adverbien wie „scharf“, „kurz“ oder „goldbraun“ kombiniert. Typische Objekte sind „Zwiebeln“, „Fleisch“ oder „Gemüse“.
Für das Rezept müssen Sie die Zwiebeln nur kurz in Öl anbraten.
Die Bedeutung „flirten“ oder „anmachen“ ist reine Umgangssprache. In formellen oder neutralen Situationen würde man diesen Ausdruck nicht verwenden.
Ich mag es nicht, wenn man mich in einer Bar so plump anbrät.
Braten und anbraten können beide das Garen von Lebensmitteln in heißem Fett bezeichnen. Anbraten meint dabei besonders den kurzen Anfang, bei dem eine braune Kruste entsteht; braten kann auch das weitere Garen bis zum Durchsein umfassen. Verwende anbraten für den ersten Schritt und braten für den gesamten Vorgang.

Ich brate das Hähnchen kurz in heißem Öl an, damit es eine braune Kruste bekommt.
Ich brate das Hähnchen in der Pfanne, bis es außen braun und innen durch ist.