anmachen
Ein Gerät, eine Maschine oder Licht einschalten.
Es wird dunkel, kannst du bitte das Licht anmachen?

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Ein Gerät, eine Maschine oder Licht einschalten.
Es wird dunkel, kannst du bitte das Licht anmachen?

„Anmachen“ ist ein trennbares Verb. In Hauptsätzen trennt sich die Vorsilbe „an“ vom Verb, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen Vorsilbe und Stamm.
Machst du bitte die Heizung an?
Die Bedeutung von „anmachen“ hängt stark vom Objekt ab. „Das Licht anmachen“ ist einschalten, „den Salat anmachen“ ist zubereiten und „jemanden anmachen“ ist flirten oder provozieren.
Kannst du den Fernseher anmachen? Der Film beginnt gleich.
Viele Bedeutungen von „anmachen“ sind umgangssprachlich. Besonders das Einschalten von Geräten, das Flirten und das Provozieren sind typisch für die gesprochene Sprache.
Mach mal die Musik leiser, die Nachbarn beschweren sich schon.
Wenn das Objekt eine Person ist („jemanden anmachen“), kann das zwei Dinge bedeuten: flirten oder provozieren. Nur der Kontext und der Tonfall machen klar, was gemeint ist.
Ein Mann hat sie an der Bar angemacht und ihr einen Drink angeboten.
Im Kontext von Essen bedeutet „anmachen“ fast immer, einen Salat mit einer Soße zu vermischen. Das Objekt ist hier typischerweise „der Salat“.
Den Gurkensalat mache ich immer mit Dill und Sahne an.
In Kombination mit „Feuer“, „Kamin“, „Kerze“ oder „Zigarette“ bedeutet „anmachen“ dasselbe wie „anzünden“.
Es ist romantisch, abends den Kamin anzumachen.
Wenn „anmachen“ „befestigen“ bedeutet, folgt oft eine Ortsangabe mit der Präposition „an“ und dem Dativ. Man macht etwas an einer Wand, an einer Tür etc. an.
Der Hausmeister hat das neue Regal an der Wand angemacht.
„anbringen“ und „anmachen“ können beide bedeuten, dass etwas an einer Oberfläche befestigt wird. „anbringen“ ist die neutralere und genauere Form, besonders wenn etwas ordentlich montiert oder dauerhaft befestigt wird. „anmachen“ ist in dieser Bedeutung eher umgangssprachlich und kann auch sehr allgemein klingen. Außerdem hat „anmachen“ viele andere Bedeutungen, zum Beispiel Licht einschalten oder jemanden provozieren. Deshalb kann es leicht zu Missverständnissen kommen. Wenn du klar und neutral sagen willst, dass etwas befestigt wird, ist „anbringen“ meist sicherer.

Ich mache morgen noch ein paar Fotos an die Pinnwand.
Nico bringt die Garderobe an, weil im Flur mehr Platz sein soll.