
anbrennen
Beim Kochen am Boden eines Topfes oder einer Pfanne haften bleiben und durch zu große Hitze verbrennen. Oft wird die Perfektform mit „sein“ gebildet.
Pass auf, dass die Milch nicht anbrennt!
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Beim Kochen am Boden eines Topfes oder einer Pfanne haften bleiben und durch zu große Hitze verbrennen. Oft wird die Perfektform mit „sein“ gebildet.
Pass auf, dass die Milch nicht anbrennt!

Eine umgangssprachliche Wendung, die bedeutet, kein Risiko einzugehen und alles unter Kontrolle zu haben, oder auch, jede (oft romantische) Gelegenheit zu nutzen.
Bei der Party hat er wirklich nichts anbrennen lassen und mit jedem geflirtet.

Etwas gezielt in Brand setzen oder anzünden. Diese Verwendung ist seltener als „anzünden“.
Der Förster hat das Reisig kontrolliert angebrannt.
„Anbrennen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Vorsicht, die Soße brennt an!
Das Hilfsverb im Perfekt hängt von der Bedeutung ab. Wenn Essen anbrennt (intransitiv), verwendet man „sein“. Wenn jemand etwas anzündet (transitiv), verwendet man „haben“.
Mir ist der Kuchen im Ofen angebrannt.
In der häufigsten Bedeutung bezieht sich „anbrennen“ auf Essen, das beim Kochen am Topf- oder Pfannenboden festklebt und verbrennt. Das Subjekt ist dann meist eine Speise.
Kannst du bitte umrühren, damit der Reis nicht anbrennt?
Die Redewendung „nichts anbrennen lassen“ ist eine feste Einheit. Sie wird umgangssprachlich verwendet und bedeutet, dass man kein Risiko eingeht oder jede Gelegenheit nutzt.
Er ist sehr ehrgeizig und lässt bei keinem Projekt etwas anbrennen.
Beim Kochen betont verbrennen, dass ein Lebensmittel durch starke Hitze stark beschädigt oder schwarz wird. Anbrennen bedeutet genauer, dass es am Boden des Topfes oder der Pfanne haften bleibt und dort verbrennt. Für diesen Kontakt mit dem Gefäß passt anbrennen.

Die Kartoffeln brannten am Boden des Topfes an.
Die Kartoffeln verbrannten im Ofen und wurden völlig schwarz.