rangehen
Umgangssprachlich für das Entgegennehmen eines Telefonanrufs.
Das Telefon klingelt ununterbrochen, aber niemand will rangehen.

Loading your saved state.
Umgangssprachlich für das Entgegennehmen eines Telefonanrufs.
Das Telefon klingelt ununterbrochen, aber niemand will rangehen.

„Rangehen“ ist ein trennbares Verb mit der Vorsilbe „ran-“. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Das Telefon klingelt, geh doch mal ran!
Die Vorsilbe „ran“ ist eine umgangssprachliche Kurzform von „heran“. Sie drückt immer eine Bewegung oder Annäherung zu etwas oder jemandem hin aus. Diese Grundidee findet sich in allen Bedeutungen wieder.
Lass uns endlich an die Arbeit rangehen.
In der Bedeutung „einen Anruf annehmen“ ist „rangehen“ sehr umgangssprachlich. In formellen oder geschäftlichen Situationen wird es seltener verwendet.
Warum gehst du nicht ran? Vielleicht ist es wichtig.
Wenn es darum geht, eine Aufgabe oder ein Problem zu beginnen, wird „rangehen“ fast immer mit der Präposition „an“ und dem Akkusativ verwendet.
Wir müssen systematisch an dieses Problem rangehen.
Diese Bedeutung wird ausschließlich im Kontext des Kochens verwendet. Das Subjekt des Satzes ist dabei immer das Essen, das am Topfboden haften bleibt.
Rühr bitte die Soße um, damit sie nicht rangeht.
„beginnen“ und „rangehen“ können beide bedeuten, dass man mit einer Aufgabe anfängt. „beginnen“ ist neutraler und kann für fast jede Handlung oder jeden Vorgang benutzt werden. „rangehen“ ist umgangssprachlich und passt besonders zu Aufgaben, Problemen oder Arbeit. Es betont oft, dass man etwas aktiv anpackt. In formelleren Situationen klingt „beginnen“ besser. In lockeren Gesprächen sagt man eher: „Ich gehe jetzt an die Aufgabe ran.“

Der Lehrer erklärt, wie die Klasse an die schwierige Aufgabe rangehen soll.
Samir beginnt am Nachmittag mit der Planung für den Ausflug.