
rangehen
Umgangssprachlich für das Entgegennehmen eines Telefonanrufs.
Das Telefon klingelt ununterbrochen, aber niemand will rangehen.
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Umgangssprachlich für das Entgegennehmen eines Telefonanrufs.
Das Telefon klingelt ununterbrochen, aber niemand will rangehen.

Eine Aufgabe, ein Problem oder eine Arbeit beginnen; etwas in Angriff nehmen.
Wir müssen strategisch an die Planung des neuen Projekts rangehen.

Sich einer Person oder einem Gegenstand physisch nähern.
Geh nicht so nah an den Hund ran, er ist fremden gegenüber sehr scheu.

Beim Kochen am Boden eines Topfes oder einer Pfanne anhaften und leicht anbrennen.
Pass auf, dass der Milchreis nicht rangeht, du musst ständig rühren.
„Rangehen“ ist ein trennbares Verb mit der Vorsilbe „ran-“. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Das Telefon klingelt, geh doch mal ran!
Die Vorsilbe „ran“ ist eine umgangssprachliche Kurzform von „heran“. Sie drückt immer eine Bewegung oder Annäherung zu etwas oder jemandem hin aus. Diese Grundidee findet sich in allen Bedeutungen wieder.
Lass uns endlich an die Arbeit rangehen.
In der Bedeutung „einen Anruf annehmen“ ist „rangehen“ sehr umgangssprachlich. In formellen oder geschäftlichen Situationen wird es seltener verwendet.
Warum gehst du nicht ran? Vielleicht ist es wichtig.
Wenn es darum geht, eine Aufgabe oder ein Problem zu beginnen, wird „rangehen“ fast immer mit der Präposition „an“ und dem Akkusativ verwendet.
Wir müssen systematisch an dieses Problem rangehen.
Diese Bedeutung wird ausschließlich im Kontext des Kochens verwendet. Das Subjekt des Satzes ist dabei immer das Essen, das am Topfboden haften bleibt.
Rühr bitte die Soße um, damit sie nicht rangeht.
Beide Wörter können ausdrücken, dass man mit einer Aufgabe beginnt. „Anfangen“ beschreibt neutral den Beginn, während „rangehen“ umgangssprachlich das aktive Aufgreifen und Bearbeiten der Aufgabe hervorhebt. Verwende „rangehen“, wenn nicht nur der Anfang, sondern die praktische Auseinandersetzung mit der Aufgabe gemeint ist.

Ich gehe jetzt an die schwierige Aufgabe ran.
Ich fange jetzt mit der Aufgabe an.