
anzünden
Etwas mit Feuer in Brand setzen oder zum Brennen bringen.
Er zündete die Kerzen auf dem Geburtstagskuchen an.
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Etwas mit Feuer in Brand setzen oder zum Brennen bringen.
Er zündete die Kerzen auf dem Geburtstagskuchen an.

Figurativ für das bewusste Auslösen oder Provozieren von etwas Negativem, wie einem Streit oder einer Auseinandersetzung.
Mit seiner unbedachten Äußerung hat er eine heftige Debatte angezündet.
„Anzünden“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich zünde den Kamin an.
Wenn man etwas für sich selbst anzündet, wird oft die reflexive Dativ-Konstruktion „sich etwas anzünden“ verwendet. Das Objekt steht dabei im Akkusativ.
Er zündete sich eine Zigarette an.
In seiner wörtlichen Bedeutung wird „anzünden“ oft mit Dingen kombiniert, die brennen können. Typisch sind: eine Kerze, ein Feuer, ein Streichholz oder den Kamin anzünden.
Zum Advent zünden wir jeden Sonntag eine weitere Kerze an.
Die übertragene Bedeutung erkennen Sie daran, dass das Objekt ein abstraktes Nomen ist. Häufige Kombinationen sind „einen Streit anzünden“, „eine Diskussion anzünden“ oder „eine Debatte anzünden“.
Seine provokante Frage hat im Team einen heftigen Streit angezündet.
Beide Verben können bedeuten, dass man etwas zum Brennen bringt. Anzünden ist dafür die gewöhnliche Wahl im Alltag. Entzünden bezeichnet dieselbe Handlung, klingt dabei aber formeller oder literarischer.

Am Abend zündet der Wächter die Fackel an.
Bei Beginn der Zeremonie entzündet der Wächter die Fackel.