andernfalls
Ein Adverb, das eine Konsequenz einleitet, die eintritt, wenn eine zuvor genannte Bedingung nicht erfüllt wird. Synonym zu „sonst“.
Du musst dich beeilen, andernfalls verpasst du den Zug.

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Ein Adverb, das eine Konsequenz einleitet, die eintritt, wenn eine zuvor genannte Bedingung nicht erfüllt wird. Synonym zu „sonst“.
Du musst dich beeilen, andernfalls verpasst du den Zug.

Das Wort setzt sich aus „andern“ (eine Form von „ander“) und „falls“ (im Falle von) zusammen. Es bedeutet also wörtlich „im anderen Fall“ und leitet die Konsequenz ein, wenn eine Bedingung nicht erfüllt wird.
Wir müssen jetzt los, andernfalls kommen wir zu spät.
Wenn „andernfalls“ am Satzanfang (Position 1) steht, folgt das Verb direkt danach (Position 2). Es kann aber auch nach dem Verb und dem Subjekt in der Satzmitte stehen.
Bitte bestätigen Sie den Termin. Andernfalls müssen wir ihn absagen.
„Andernfalls“ gehört eher zur Schriftsprache oder zu einem formelleren Stil. Man findet es häufig in Anleitungen, offiziellen Schreiben oder sachlichen Argumentationen.
Die Rechnung ist innerhalb von 14 Tagen zu bezahlen, andernfalls wird eine Mahngebühr fällig.
„sonst“ und „andernfalls“ bedeuten in diesem Zusammenhang fast dasselbe: Sie nennen eine Folge, die passiert, wenn eine Bedingung nicht erfüllt wird. „sonst“ ist im Alltag sehr natürlich und kurz. „andernfalls“ klingt etwas formeller und passt gut in klare Hinweise, Regeln oder schriftliche Texte. In vielen Sätzen kann man beide verwenden, besonders nach einer Aufforderung oder Bedingung.

Der Lehrer bittet um pünktliche Abgabe, andernfalls zählt die Aufgabe nicht.
Kauf die Fahrkarte vorher, sonst musst du im Zug mehr bezahlen.