
anfeuern
Jemanden durch Zurufe und Applaus ermutigen und unterstützen, besonders im Sport.
Die Fans feuerten ihre Mannschaft bis zur letzten Minute lautstark an.
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Jemanden durch Zurufe und Applaus ermutigen und unterstützen, besonders im Sport.
Die Fans feuerten ihre Mannschaft bis zur letzten Minute lautstark an.

Ein Feuer entzünden oder dafür sorgen, dass es stärker brennt.
Er legte noch ein paar Scheite Holz nach, um den Ofen richtig anzufeuern.

Jemanden zu einer Handlung anstacheln oder anspornen, oft im negativen Sinne.
Seine Freunde feuerten ihn an, die unsinnige Mutprobe zu wagen.
„Anfeuern“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht in Hauptsätzen am Satzende. Die Grundidee von „Feuer“ (Energie, Leidenschaft) findet sich in allen Bedeutungen wieder.
Ich feuere dich bei deinem Marathon an!
Als trennbares Verb ändert „anfeuern“ seine Form je nach Satztyp. Im Hauptsatz trennt es sich, im Nebensatz bleibt es zusammen und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ in der Mitte.
Der Trainer feuerte seine Spieler an.
Die Bedeutung erkennen Sie am Objekt: Feuert man eine Person oder Mannschaft an, ist es „ermutigen“. Feuert man ein Feuer oder einen Ofen an, ist es „entzünden“. Feuert man jemanden zu einer Handlung an, ist es „anspornen“.
Die Zuschauer feuerten den Läufer auf der letzten Runde an.
In der Bedeutung „anspornen/anstacheln“ wird oft die Präposition „zu“ verwendet, um die Handlung zu nennen, zu der jemand ermutigt wird. Die Struktur lautet: „jemanden zu etwas anfeuern“.
Die Menge feuerte den Redner zu noch radikaleren Aussagen an.
Antreiben kann jemanden durch Druck oder klare Forderungen zu größerer Leistung bewegen. Anfeuern bedeutet hier, jemanden durch Zurufe, Applaus oder begeisterte Ermutigung zu unterstützen. Bei forderndem Druck passt antreiben, bei hörbarer positiver Unterstützung anfeuern.

Der Trainer feuert die Läufer mit lauten Zurufen zu höherem Tempo an.
Der Trainer treibt die Läufer mit strengen Anweisungen zu höherem Tempo an.