ankämpfen gegen
Sich mit Anstrengung gegen etwas zur Wehr setzen, insbesondere gegen eine innere Empfindung (wie Müdigkeit, Angst), eine Krankheit oder einen widrigen Umstand.
Während des langen Vortrags musste er gegen die Müdigkeit ankämpfen.

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Sich mit Anstrengung gegen etwas zur Wehr setzen, insbesondere gegen eine innere Empfindung (wie Müdigkeit, Angst), eine Krankheit oder einen widrigen Umstand.
Während des langen Vortrags musste er gegen die Müdigkeit ankämpfen.

„Ankämpfen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er kämpft tapfer gegen seine Krankheit an.
Dieses Verb wird fast immer mit der Präposition „gegen“ und dem Akkusativ verwendet. Die Konstruktion „ankämpfen gegen etwas“ bedeutet, Widerstand gegen eine innere oder äußere Kraft zu leisten.
Sie musste gegen den starken Wind ankämpfen, um vorwärtszukommen.
Man kämpft typischerweise gegen Gefühle, Zustände oder Krankheiten an. Häufige Kombinationen sind: gegen die Müdigkeit ankämpfen, gegen die Tränen ankämpfen oder gegen eine Erkältung ankämpfen.
Obwohl sie traurig war, kämpfte sie gegen die Tränen an.
„kämpfen“ und „ankämpfen“ können beide bedeuten, dass man sich gegen etwas Schwieriges wehrt. „kämpfen“ ist allgemeiner und kann gegen Probleme, für Ziele oder mit Schwierigkeiten verwendet werden. „ankämpfen“ steht fast immer mit „gegen“ und betont den Widerstand gegen etwas, das Druck macht oder stärker wirkt, zum Beispiel Müdigkeit, Angst, Schmerzen oder schlechte Bedingungen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide Anstrengung ausdrücken. „ankämpfen gegen“ klingt genauer, wenn man eine negative Kraft zurückdrängen will.

Am Morgen hat die Lehrerin gegen ihre Müdigkeit angekämpft.
Kämpft ihr nach dem Gespräch weiter für eure Idee?