
anonym
Ohne den Namen des Urhebers oder der betreffenden Person zu nennen oder zu kennen. Die Identität bleibt unbekannt.
Der Autor des Briefes wollte anonym bleiben.
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Ohne den Namen des Urhebers oder der betreffenden Person zu nennen oder zu kennen. Die Identität bleibt unbekannt.
Der Autor des Briefes wollte anonym bleiben.

Unpersönlich und ohne individuelle, charakteristische Merkmale. Bezieht sich oft auf Orte oder soziale Situationen.
Sie fühlte sich in der anonymen Hochhaussiedlung sehr einsam.
Das Wort stammt aus dem Griechischen: „a-“ bedeutet „ohne“ und „ónoma“ bedeutet „Name“. „Anonym“ heißt also wörtlich „ohne Namen“.
Eine anonyme Person hat der Polizei einen wichtigen Hinweis gegeben.
Eine sehr häufige und wichtige Konstruktion mit diesem Wort ist „anonym bleiben“. Sie drückt den Wunsch aus, die eigene Identität nicht preiszugeben.
Der Gewinner des Wettbewerbs möchte anonym bleiben.
Wenn es um unbekannte Personen geht, wird „anonym“ oft mit Wörtern wie „ein anonymer Anruf“, „eine anonyme Spende“ oder „eine anonyme Umfrage“ kombiniert.
Das Krankenhaus erhielt eine große anonyme Spende.
Diese Bedeutung erkennt man daran, dass sich „anonym“ nicht auf eine Person, sondern auf einen Ort oder eine Situation bezieht. Es beschreibt dann eine unpersönliche, charakterlose Atmosphäre.
Viele Menschen fühlen sich im anonymen Internet sicherer, ihre Meinung zu sagen.
Unbekannt beschreibt, dass man die Identität einer Person nicht kennt. Anonym betont, dass ihr Name nicht genannt wird oder verborgen bleibt. Ist eine Identität nicht feststellbar, passt unbekannt; wird der Name bewusst weggelassen, passt anonym.

Der Verfasser des Briefes bleibt für die Leser anonym, weil die Redaktion seinen Namen nicht veröffentlicht.
Der Verfasser des Briefes ist der Redaktion unbekannt, weil sich seine Identität nicht feststellen ließ.