anspielen
Im Sport, insbesondere in Ballspielen, den Ball einem Mitspieler oder einer Mitspielerin zuspielen.
Der Verteidiger hat den Stürmer mit einem langen Pass angespielt.

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Im Sport, insbesondere in Ballspielen, den Ball einem Mitspieler oder einer Mitspielerin zuspielen.
Der Verteidiger hat den Stürmer mit einem langen Pass angespielt.

„Anspielen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er spielt seinen Teamkollegen an.
In der Bedeutung „auf etwas hindeuten“ wird „anspielen“ immer mit der Präposition „auf“ und dem Akkusativ verwendet. Ohne „auf“ hat das Verb diese Bedeutung nicht.
Mit ihrer Bemerkung spielte sie auf ein altes Problem an.
Die Bedeutung erkennen Sie am Kontext: Im Sport wird eine Person (Akkusativ) angespielt. Bei einer indirekten Bemerkung steht die Präposition „auf“. Im musikalischen Kontext ist das Objekt oft ein Lied oder ein Instrument.
Der Pianist spielte nur die ersten Takte an.
In der sportlichen Bedeutung steht die Person, die den Ball bekommen soll, immer im Akkusativ. Man spielt „jemanden“ an.
Der Mittelfeldspieler spielte die Stürmerin präzise an.
„passen“ und „anspielen“ können im Sport beide ein Zuspiel mit dem Ball beschreiben. „passen“ ist der einfache, allgemeine Ausdruck: Man spielt den Ball zu einem Mitspieler. „anspielen“ betont stärker den Mitspieler als Ziel des Zuspiels, oft in einer bestimmten Spielsituation. Die Wörter können verwechselt werden, weil sie oft für dieselbe Aktion benutzt werden. Im Alltag und im Training ist „passen“ sehr neutral; „anspielen“ klingt etwas genauer, wenn man sagen will, welcher Spieler gezielt den Ball bekommen soll.

Kurz vor dem Tor spielt Mehmet den freien Stürmer an.
Beim Basketball passt Tom den Ball schnell zu Lena.