abspielen
Eine Audio- oder Videoaufnahme mit einem technischen Gerät wiedergeben.
Kannst du bitte mein Lieblingslied abspielen?

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Eine Audio- oder Videoaufnahme mit einem technischen Gerät wiedergeben.
Kannst du bitte mein Lieblingslied abspielen?

„Abspielen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ab“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er spielt die Sprachnachricht noch einmal ab.
Die Bedeutung erkennt man am Kontext: Bei Medien (Lied, Film) heißt es „wiedergeben“. Als Reflexivverb („sich abspielen“) bedeutet es „geschehen“. Im Sport mit „Ball“ als Objekt bedeutet es „weitergeben“.
Ich kann die Datei auf meinem Computer nicht abspielen.
In der Bedeutung „wiedergeben“ sind die typischen Objekte Medienformate wie „ein Lied“, „eine CD“, „ein Video“, „einen Film“ oder „eine Playlist“.
Können wir auf der Party deine Playlist abspielen?
In der Bedeutung „geschehen“ oder „stattfinden“ wird das Verb immer reflexiv gebraucht: „sich abspielen“. Das Subjekt ist das Ereignis selbst.
Im Stadtzentrum spielte sich eine Demonstration ab.
Wenn man den Ball an einen Mitspieler weitergibt, kann man das mit dem Dativ oder mit „an“ + Akkusativ ausdrücken.
Er spielte seinem Mitspieler den Ball zu.
„passieren“ und „sich abspielen“ können beide bedeuten, dass etwas geschieht. „passieren“ ist allgemeiner und sagt nur, dass ein Ereignis stattfindet. „sich abspielen“ passt eher, wenn man eine ganze Szene, einen Ablauf oder mehrere zusammenhängende Dinge meint. Oft nennt man dabei auch den Ort oder den Hintergrund. Man kann sagen: „Etwas passiert“, aber „etwas spielt sich irgendwo ab“.

Die Szene spielte sich direkt vor dem Bahnhof ab.
Am Abend ist im Hausflur ein Streit passiert.