
andeuten
Etwas nicht direkt aussprechen, sondern nur indirekt oder durch eine Geste zu verstehen geben.
Er hat nur angedeutet, dass er mit der Entscheidung nicht einverstanden ist.
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Etwas nicht direkt aussprechen, sondern nur indirekt oder durch eine Geste zu verstehen geben.
Er hat nur angedeutet, dass er mit der Entscheidung nicht einverstanden ist.

Erkennbar oder wahrscheinlich werden; erste Anzeichen für eine zukünftige Entwicklung zeigen sich.
Es deutet sich an, dass die Verhandlungen erfolgreich sein werden.
„Andeuten“ ist ein trennbares Verb mit der Vorsilbe „an-“. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe am Satzende.
Sie deutete nur vage an, was passiert war.
Was man andeutet, wird sehr oft in einem Nebensatz mit „dass“ oder einem indirekten Fragesatz formuliert.
Der Chef deutete an, dass es bald Veränderungen geben wird.
In der Bedeutung „erkennbar werden“ wird das Verb immer reflexiv gebraucht: „sich andeuten“. Das Subjekt ist dabei oft unpersönlich („es“) oder eine abstrakte Sache (eine Lösung, ein Problem).
Es deutet sich eine Wetterbesserung an.
Beide Verben beschreiben eine indirekte Mitteilung durch Worte, Gesten oder Zeichen. Andeuten lässt den Inhalt absichtlich nur teilweise erkennen. Signalisieren betont stärker das wahrnehmbare Zeichen, durch das eine Information oder Absicht vermittelt wird; bei einer vorsichtigen Aussage passt oft andeuten.

Die Sprecherin deutete nur an, dass sie mit dem Vorschlag einverstanden war.
Die Sprecherin signalisierte durch ein Nicken, dass sie mit dem Vorschlag einverstanden war.