
andeuten
Etwas nicht direkt aussprechen, sondern nur indirekt oder durch eine Geste zu verstehen geben.
Er hat nur angedeutet, dass er mit der Entscheidung nicht einverstanden ist.
andeuten – deutete an – hat angedeutet
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Etwas nicht direkt aussprechen, sondern nur indirekt oder durch eine Geste zu verstehen geben.
Er hat nur angedeutet, dass er mit der Entscheidung nicht einverstanden ist.

Erkennbar oder wahrscheinlich werden; erste Anzeichen für eine zukünftige Entwicklung zeigen sich.
Es deutet sich an, dass die Verhandlungen erfolgreich sein werden.
| ich | deute an |
|---|---|
| du | deutest an |
| er/sie/es | deutet an |
| wir | deuten an |
| ihr | deutet an |
| sie | deuten an |
| ich | deutete an |
|---|---|
| du | deutetest an |
| er/sie/es | deutete an |
| wir | deuteten an |
| ihr | deutetet an |
| sie | deuteten an |
| ich | habe angedeutet |
|---|---|
| du | hast angedeutet |
| er/sie/es | hat angedeutet |
| wir | haben angedeutet |
| ihr | habt angedeutet |
| sie | haben angedeutet |
| du | deute an! deut an! |
|---|---|
| ihr | deutet an! |
| Sie | deuten Sie an! |
| ich | hatte angedeutet |
|---|---|
| du | hattest angedeutet |
| er/sie/es | hatte angedeutet |
| wir | hatten angedeutet |
| ihr | hattet angedeutet |
| sie | hatten angedeutet |
| ich | werde andeuten |
|---|---|
| du | wirst andeuten |
| er/sie/es | wird andeuten |
| wir | werden andeuten |
| ihr | werdet andeuten |
| sie | werden andeuten |
| ich | deute an |
|---|---|
| du | deutest an |
| er/sie/es | deute an |
| wir | deuten an |
| ihr | deutet an |
| sie | deuten an |
Für die indirekte Rede.
| ich | deutete an |
|---|---|
| du | deutetest an |
| er/sie/es | deutete an |
| wir | deuteten an |
| ihr | deutetet an |
| sie | deuteten an |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | andeuten |
|---|---|
| mit zu | anzudeuten |
| Partizip I | andeutend |
| Partizip II | angedeutet |
„Andeuten“ ist ein trennbares Verb mit der Vorsilbe „an-“. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe am Satzende.
Sie deutete nur vage an, was passiert war.
Was man andeutet, wird sehr oft in einem Nebensatz mit „dass“ oder einem indirekten Fragesatz formuliert.
Der Chef deutete an, dass es bald Veränderungen geben wird.
In der Bedeutung „erkennbar werden“ wird das Verb immer reflexiv gebraucht: „sich andeuten“. Das Subjekt ist dabei oft unpersönlich („es“) oder eine abstrakte Sache (eine Lösung, ein Problem).
Es deutet sich eine Wetterbesserung an.
Beide Verben beschreiben eine indirekte Mitteilung durch Worte, Gesten oder Zeichen. Andeuten lässt den Inhalt absichtlich nur teilweise erkennen. Signalisieren betont stärker das wahrnehmbare Zeichen, durch das eine Information oder Absicht vermittelt wird; bei einer vorsichtigen Aussage passt oft andeuten.

Die Sprecherin deutete nur an, dass sie mit dem Vorschlag einverstanden war.
Die Sprecherin signalisierte durch ein Nicken, dass sie mit dem Vorschlag einverstanden war.