die Anstiftung
Das gezielte Verleiten oder Überreden einer anderen Person, eine Straftat zu begehen. Im juristischen Sinne ist die Anstiftung selbst strafbar.
Er wurde wegen Anstiftung zum Diebstahl zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Anstiftung
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Das gezielte Verleiten oder Überreden einer anderen Person, eine Straftat zu begehen. Im juristischen Sinne ist die Anstiftung selbst strafbar.
Er wurde wegen Anstiftung zum Diebstahl zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

„Die Anstiftung“ ist das Nomen zum Verb „anstiften“. Während „stiften“ oft eine positive Bedeutung hat (z.B. Frieden stiften), bedeutet „anstiften“ fast immer, jemanden zu einer negativen Tat zu verleiten.
Sein älterer Bruder hat ihn zu dem Unsinn angestiftet.
Das Nomen „Anstiftung“ wird fast immer mit der Präposition „zu“ gefolgt von einem Dativ verwendet. Diese Struktur gibt an, zu welcher Tat jemand verleitet wurde.
Die Anstiftung zu einer Straftat ist selbst strafbar.
In dieser Bedeutung ist „Anstiftung“ ein juristischer Fachbegriff. Man findet ihn hauptsächlich in Gesetzestexten, Nachrichten über Gerichtsverfahren oder Polizeiberichten.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Anstiftung zum Betrug.
„Aufforderung“ und „Anstiftung“ haben beide damit zu tun, dass jemand eine andere Person zu einer Handlung bringt. Eine „Aufforderung“ kann neutral sein: Jemand bittet oder befiehlt, etwas zu tun. „Anstiftung“ ist deutlich negativer. Sie bedeutet, dass jemand eine andere Person zu etwas Falschem, Dummem oder sogar Strafbarem verleitet. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen eine Person Einfluss auf eine andere nimmt. Wichtig ist der Ton: „Aufforderung“ kann ganz normal sein, „Anstiftung“ klingt nach Schuld oder schlechter Absicht.

Die Polizei prüft, ob es eine Anstiftung zu der Straftat gab.
In der Schule gilt die Aufforderung, während des Tests leise zu bleiben.