anstoßen
Mit Gläsern leicht gegeneinander stoßen, um auf jemanden oder etwas zu trinken; einen Toast ausbringen.
Lasst uns auf das Brautpaar anstoßen!

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Mit Gläsern leicht gegeneinander stoßen, um auf jemanden oder etwas zu trinken; einen Toast ausbringen.
Lasst uns auf das Brautpaar anstoßen!

„Anstoßen“ ist ein trennbares Verb mit der Vorsilbe „an-“. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe am Ende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er stößt eine wichtige Diskussion an.
Wenn man mit Gläsern auf etwas oder jemanden trinkt, verwendet man die Präposition „auf“ gefolgt vom Akkusativ. Diese Struktur ist fest mit dieser Bedeutung verbunden.
Wir wollen auf das neue Jahr anstoßen.
In der Bedeutung „initiieren“ wird „anstoßen“ fast immer mit abstrakten Nomen verwendet. Typische Beispiele sind: eine Debatte, eine Reform, eine Veränderung oder ein Projekt anstoßen.
Mit ihrer Rede wollte die Politikerin eine neue Klimadebatte anstoßen.
Wenn man sich selbst verletzt, ist das Verb reflexiv: „sich anstoßen“. Der Gegenstand, an dem man sich stößt, steht dabei im Dativ.
Ich habe mich im Dunkeln an der Türkante angestoßen.
In der Bedeutung „angrenzen“ wird „anstoßen“ immer mit der Präposition „an“ und dem Akkusativ verwendet. Diese Bedeutung ist eher formell oder schriftlich.
Der Park stößt direkt an unser Firmengelände an.
„auf etwas trinken“ und „anstoßen“ gehören beide zu einer Feier oder einem besonderen Moment. Bei „auf etwas trinken“ steht im Mittelpunkt, dass man mit einem Getränk jemanden oder etwas feiert. „anstoßen“ betont besonders die Handlung mit den Gläsern: Man stößt sie leicht gegeneinander. Oft passiert beides zusammen. Deshalb können Lernende die Wörter verwechseln. Wenn du den Wunsch oder den Anlass nennst, passt „auf etwas trinken“ gut. Wenn du die Geste mit den Gläsern meinst, ist „anstoßen“ genauer.

Frau Demir hat mit ihrem Freund angestoßen, als die Reise gebucht war.
Lea trinkt mit ihren Freunden auf den neuen Job.