
anwidern
Bei jemandem starken Ekel, Abscheu oder Widerwillen hervorrufen. Dies kann sich auf Gerüche, Anblicke oder auch auf das Verhalten von Personen beziehen.
Seine heuchlerische Art widert mich zutiefst an.
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Bei jemandem starken Ekel, Abscheu oder Widerwillen hervorrufen. Dies kann sich auf Gerüche, Anblicke oder auch auf das Verhalten von Personen beziehen.
Seine heuchlerische Art widert mich zutiefst an.
„Anwidern“ ist ein trennbares Verb. In einem Hauptsatz steht die Vorsilbe „an“ am Ende des Satzes. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Der Geruch von altem Fisch widert mich an.
Die Person, die Ekel empfindet, ist das Akkusativobjekt des Satzes. Das, was den Ekel verursacht, ist das Subjekt. Die Struktur ist also: Etwas widert jemanden an.
Diese extreme Ungerechtigkeit widert mich an.
Dieses Verb drückt einen sehr starken, tiefen Widerwillen aus. Es wird oft für moralisch verwerfliches Verhalten oder intensive sensorische Eindrücke wie Geruch oder Anblick verwendet.
Die Grausamkeit mancher Menschen widert mich einfach nur an.
Kotzen und anwidern können beide starke Ablehnung gegenüber einem Verhalten ausdrücken. „Anwidern“ betont vor allem Ekel und Abscheu, während „ankotzen“ zusätzlich heftigen Ärger ausdrücken kann und deutlich derber ist. Bei empörendem Verhalten passt „ankotzen“ oft, bei echtem Ekel ist „anwidern“ genauer.

Sein rücksichtsloses Verhalten widert mich an.
Sein rücksichtsloses Verhalten kotzt mich an.