apropos
Leitet zu einem neuen, aber verwandten Thema über, das einem durch das vorher Gesagte eingefallen ist.
Ich habe gestern Anna getroffen. Apropos, weißt du schon, dass sie umzieht?

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Leitet zu einem neuen, aber verwandten Thema über, das einem durch das vorher Gesagte eingefallen ist.
Ich habe gestern Anna getroffen. Apropos, weißt du schon, dass sie umzieht?

„Apropos“ steht meist am Anfang eines Satzes oder Teilsatzes. Es leitet einen neuen Gedanken ein, verändert aber nicht die normale Wortstellung des folgenden Hauptsatzes (Subjekt auf Position 1 oder direkt nach „apropos“).
Wir müssen noch einkaufen. Apropos, der Supermarkt hat heute länger geöffnet.
Man benutzt „apropos“, um im Gespräch elegant das Thema zu wechseln. Es signalisiert dem Gesprächspartner: „Was du gerade gesagt hast, erinnert mich an etwas Anderes.“
Mein Auto ist kaputt. Apropos, kannst du mich morgen zur Arbeit fahren?
In einer formelleren oder älteren Ausdrucksweise kann „apropos“ auch mit einem Nomen im Genitiv verwendet werden. Es bedeutet dann „bezüglich“ oder „hinsichtlich“.
Apropos des neuen Projekts gibt es noch einige offene Fragen.
„übrigens“ und „apropos“ leiten beide einen neuen Gedanken im Gespräch ein. Der Unterschied liegt im Zusammenhang zum vorher Gesagten. „übrigens“ kann eine zusätzliche Information bringen, die nicht direkt zum Thema passt. „apropos“ benutzt man, wenn das neue Thema durch das vorherige Thema ausgelöst wird und damit verbunden ist. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide oft am Satzanfang stehen und ein Thema wechseln. Als Orientierung: „übrigens“ heißt eher „noch etwas“, „apropos“ heißt eher „wo wir gerade davon sprechen“.

Apropos Einkaufen: Hast du schon Brot für das Abendessen besorgt?
In der Pause sagt Lisa: „Übrigens, morgen fällt die erste Stunde aus.“