Leitet eine zusätzliche Information oder einen neuen Gedanken ein, der nicht direkt mit dem vorher Gesagten zusammenhängt. Es wird verwendet, um etwas beiläufig zu erwähnen.
beispiel
Wir gehen heute Abend ins Kino. Übrigens, hast du schon von Maria gehört?
Tipps
Wortfamilie
„Übrigens“ leitet sich vom Adjektiv „übrig“ ab. Es bezeichnet einen Gedanken, der einem zusätzlich, quasi als „Rest“ oder „Übriggebliebenes“ in einem Gespräch, einfällt.
BEISPIEL
Wir haben noch Suppe vom Abendessen übrig.
Position im Satz
„Übrigens“ ist flexibel. Es kann vor dem Hauptsatz stehen (getrennt durch ein Komma), an Position 1 (mit Verb an Position 2) oder im Satzinneren.
BEISPIEL
Übrigens, das Konzert war super!
Spontaner Gedanke
Man verwendet „übrigens“, um einen neuen Gedanken einzubringen, der einem gerade einfällt und nicht unbedingt zum Hauptthema gehört. Es wirkt dadurch sehr natürlich und spontan.
BEISPIEL
Ich muss morgen früher aufstehen. Ach übrigens, dein neues Hemd steht dir sehr gut.
Vergleichen mit
confusable
übrigens vs eigentlich
„eigentlich“ und „übrigens“ können beide einen Satz natürlicher und gesprächiger machen. Sie haben aber verschiedene Aufgaben. „eigentlich“ benutzt man oft in Fragen oder wenn man einen leichten Gegensatz zeigt. „übrigens“ bringt eine zusätzliche Information oder einen neuen Gedanken ins Gespräch. Lernende verwechseln sie, weil beide kleine Wörter im Gespräch sind. Merke: „eigentlich“ fragt oder relativiert, „übrigens“ fügt etwas nebenbei hinzu.
übrigens
Übrigens bietet die Mitarbeiterin am Freitag einen neuen Freizeitkurs an.
eigentlich
Habt ihr eigentlich morgen Zeit für einen Spaziergang im Park?