assoziieren mit
Eine gedankliche Verbindung zwischen verschiedenen Dingen, Personen oder Vorstellungen herstellen.
Viele Menschen assoziieren den Geruch von Zimt mit Weihnachten.

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Eine gedankliche Verbindung zwischen verschiedenen Dingen, Personen oder Vorstellungen herstellen.
Viele Menschen assoziieren den Geruch von Zimt mit Weihnachten.

Die Endung „-ieren“ zeigt oft, dass ein Verb aus einer anderen Sprache stammt. Solche Verben sind immer schwach und bilden ihr Partizip II mit „hat“ und ohne „ge-“ (hat assoziiert).
Ich habe mit diesem Begriff noch nie etwas Positives assoziiert.
Die Verwendung des Reflexivpronomens „sich“ verändert die Bedeutung. Ohne „sich“ geht es um eine gedankliche Verbindung, mit „sich“ bedeutet es, sich einer Gruppe anzuschließen.
Ich assoziiere den Sommer mit langen Abenden am See.
„Assoziieren“ gehört eher zur gehobenen Schriftsprache oder Bildungssprache. Im normalen Alltag wird es seltener verwendet.
Der Künstler assoziiert in seinen Werken oft Gegensätze wie Leben und Tod.
Wenn man eine gedankliche Verbindung herstellt, wird immer die Präposition „mit“ und der Dativ verwendet. Die Struktur lautet: etwas (Akkusativ) mit etwas (Dativ) assoziieren.
Er assoziiert den Geruch von frisch gebackenem Brot mit seiner Kindheit.
„verbinden“ und „assoziieren“ können beide eine gedankliche Verbindung ausdrücken. „verbinden mit“ ist dabei das normalere und breitere Wort: Man kann Erinnerungen, Gefühle oder Ideen mit etwas verbinden. „assoziieren mit“ bedeutet ebenfalls, dass einem bei einer Sache eine andere Sache in den Sinn kommt, klingt aber etwas formeller oder fachlicher. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide oft mit „mit“ stehen. Im Alltag ist „verbinden“ meist natürlicher; „assoziieren“ passt gut, wenn man bewusst über Gedanken, Bilder oder Vorstellungen spricht.

Viele Menschen assoziieren den Geruch von Kaffee mit einem gemütlichen Morgen.
Mit diesem Lied verbinde ich schöne Erinnerungen an den Sommer.