jemandem etwas aufdrängen
Jemanden dazu drängen, etwas anzunehmen, das er oder sie nicht möchte. Dies kann eine Meinung, ein Gegenstand oder eine Dienstleistung sein.
Der Verkäufer versuchte, mir eine unnötige Zusatzversicherung aufzudrängen.

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Jemanden dazu drängen, etwas anzunehmen, das er oder sie nicht möchte. Dies kann eine Meinung, ein Gegenstand oder eine Dienstleistung sein.
Der Verkäufer versuchte, mir eine unnötige Zusatzversicherung aufzudrängen.

„Aufdrängen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Er drängt mir seine Hilfe förmlich auf.
Die Person, der etwas aufgedrängt wird, steht immer im Dativ. Das ist eine feste Struktur bei diesem Verb.
Der Verkäufer wollte mir (Dativ) einen teuren Vertrag aufdrängen.
Typischerweise werden einem Meinungen, Ratschläge, Produkte oder auch unerwünschte Hilfe aufgedrängt. Das Objekt, das aufgedrängt wird, steht im Akkusativ.
Bitte dränge mir deine Meinung nicht auf.
Die Formulierung „Ich will mich nicht aufdrängen, aber…“ ist eine sehr häufige und höfliche Art, ein Gespräch zu beginnen oder ein Anliegen vorzubringen, wenn man unsicher ist, ob man stört.
Entschuldigung, ich will mich nicht aufdrängen, aber könnten Sie mir kurz helfen?
Diese Bedeutung wird fast immer mit abstrakten Nomen wie „Gedanke“, „Frage“, „Verdacht“ oder „Vergleich“ verwendet. Diese Nomen sind dann das Subjekt des Satzes.
Die Frage drängt sich auf, warum er das getan hat.
„zwingen“ und „aufdrängen“ haben beide damit zu tun, dass jemand den Willen einer anderen Person nicht respektiert. „zwingen“ ist stärker: Jemand muss etwas tun, obwohl er es nicht will. „aufdrängen“ bedeutet eher, dass jemand einer Person etwas Ungewolltes stark anbietet oder nahelegt, zum Beispiel eine Meinung, ein Produkt oder die eigene Gesellschaft. Dabei muss es nicht immer echte Gewalt oder Autorität geben. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide unangenehmen Druck beschreiben. Wenn jemand keine Wahl mehr hat, passt „zwingen“; wenn jemand zu aufdringlich etwas anbietet oder sich selbst in den Vordergrund stellt, passt „aufdrängen“.

Nach dem Essen drängt mir meine Tante immer noch ein zweites Stück Kuchen auf.
Der Arzt kann den Patienten nicht zu einer Behandlung zwingen.