
aufzwingen
Jemanden dazu zwingen, etwas gegen seinen Willen anzunehmen, zu tun oder zu akzeptieren.
Er versuchte, mir seine Meinung aufzuzwingen, aber ich blieb bei meiner.
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Jemanden dazu zwingen, etwas gegen seinen Willen anzunehmen, zu tun oder zu akzeptieren.
Er versuchte, mir seine Meinung aufzuzwingen, aber ich blieb bei meiner.

Von einem Gedanken oder Gefühl: sich unwillkürlich und unausweichlich im Bewusstsein bemerkbar machen.
Der Gedanke, dass ich etwas Wichtiges vergessen hatte, zwang sich mir immer wieder auf.
„Aufzwingen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf-“ steht im Hauptsatz am Ende. Es leitet sich von „zwingen“ (to force) ab, wobei „auf-“ die Richtung „auf jemanden drauf“ betont.
Ich lasse mir von niemandem eine Entscheidung aufzwingen.
Dieses Verb erfordert eine feste Satzstruktur: Die Person, der etwas aufgezwungen wird, steht im Dativ, und die Sache, die aufgezwungen wird, steht im Akkusativ. Das Muster ist: jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) aufzwingen.
Der Verkäufer wollte mir einen unnötigen Vertrag aufzwingen.
In der reflexiven Form „sich aufzwingen“ ist die Logik anders: Ein Gedanke oder Gefühl ist das Subjekt, und die Person, die diesen Gedanken hat, steht im Dativ. Das Muster ist: Etwas (Nominativ) zwingt sich mir (Dativ) auf.
Der Verdacht, dass etwas nicht stimmte, zwang sich ihm einfach auf.
Zwingen beschreibt, dass eine Person gegen ihren Willen zu einer Handlung gebracht wird und steht meist mit „jemanden zu etwas zwingen“. Aufzwingen richtet den Blick stärker auf das, was die betroffene Person annehmen oder akzeptieren muss; es steht mit einem Akkusativobjekt und oft einem Dativ für die betroffene Person.

Der Trainer zwang dem müden Spieler ein weiteres Training auf.
Der Trainer zwang den Spieler, trotz seiner Müdigkeit weiterzulaufen.