
aufkeimen
Zu keimen beginnen und erste Triebe entwickeln.
Im Frühjahr keimen die ersten Samen auf.
aufkeimen – keimte auf – ist aufgekeimt
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Zu keimen beginnen und erste Triebe entwickeln.
Im Frühjahr keimen die ersten Samen auf.

Allmählich entstehen oder sich entwickeln, besonders bei Gefühlen, Gedanken oder Hoffnungen.
In ihr keimte langsam Hoffnung auf.
| er/sie/es | keimt auf |
|---|---|
| sie | keimen auf |
| er/sie/es | keimte auf |
|---|---|
| sie | keimten auf |
| er/sie/es | ist aufgekeimt |
|---|---|
| sie | sind aufgekeimt |
| er/sie/es | war aufgekeimt |
|---|---|
| sie | waren aufgekeimt |
| er/sie/es | wird aufkeimen |
|---|---|
| sie | werden aufkeimen |
| er/sie/es | keime auf |
|---|---|
| sie | keimen auf |
Für die indirekte Rede.
| er/sie/es | keimte auf |
|---|---|
| sie | keimten auf |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | aufkeimen |
|---|---|
| mit zu | aufzukeimen |
| Partizip I | aufkeimend |
| Partizip II | aufgekeimt |
„Aufkeimen“ ist ein trennbares Verb aus „auf“ und „keimen“. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe am Satzende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen; mit „zu“ steht die Vorsilbe vor „zu“ und dem Verb.
Nach dem Regen keimen die jungen Pflanzen schnell auf.
Die Gärtnerin wartet, bis die Samen aufkeimen.
Bei guten Bedingungen beginnen die Samen aufzukeimen.
In der wörtlichen Bedeutung steht „aufkeimen“ meist mit Samen, Pflanzen oder der Saat als Subjekt. Häufig geht es um den Beginn des Wachstums, besonders im Frühjahr oder nach Regen.
Nach den ersten warmen Tagen keimte die Saat auf.
Im feuchten Boden keimten viele Wildblumen auf.
In der bildlichen Bedeutung werden vor allem Hoffnung, Gedanken, Zweifel oder ein Verdacht als Subjekt verwendet. Bei Gefühlen und Gedanken nennt „in“ oft die Person, in der etwas allmählich entsteht.
Nach dem Gespräch keimte in ihm ein neuer Gedanke auf.
Als sie die ersten Ergebnisse sah, keimte in ihr wieder Hoffnung auf.
Nach dem seltsamen Gespräch keimten in ihr Zweifel auf.