
aufreiben
Die Haut oder eine Körperstelle durch Reiben wund machen und verletzen.
Der grobe Stoff rieb meine Haut auf.
aufreiben – rieb auf – hat aufgerieben
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Die Haut oder eine Körperstelle durch Reiben wund machen und verletzen.
Der grobe Stoff rieb meine Haut auf.

Eine gegnerische Gruppe, besonders eine militärische Einheit, vollständig besiegen oder vernichten.
Die Armee rieb die feindliche Einheit vollständig auf.

Sich durch große Anstrengung oder ständige Belastung körperlich und seelisch erschöpfen.
Sie rieb sich jahrelang für ihre Familie auf.

Jemanden durch anhaltende Belastung körperlich oder seelisch völlig erschöpfen.
Die ständigen Konflikte reiben sie auf.
| ich | reibe auf |
|---|---|
| du | reibst auf |
| er/sie/es | reibt auf |
| wir | reiben auf |
| ihr | reibt auf |
| sie | reiben auf |
| ich | rieb auf |
|---|---|
| du | riebst auf |
| er/sie/es | rieb auf |
| wir | rieben auf |
| ihr | riebt auf |
| sie | rieben auf |
| ich | habe aufgerieben |
|---|---|
| du | hast aufgerieben |
| er/sie/es | hat aufgerieben |
| wir | haben aufgerieben |
| ihr | habt aufgerieben |
| sie | haben aufgerieben |
| du | reibe auf! reib auf! |
|---|---|
| ihr | reibt auf! |
| Sie | reiben Sie auf! |
| ich | hatte aufgerieben |
|---|---|
| du | hattest aufgerieben |
| er/sie/es | hatte aufgerieben |
| wir | hatten aufgerieben |
| ihr | hattet aufgerieben |
| sie | hatten aufgerieben |
| ich | werde aufreiben |
|---|---|
| du | wirst aufreiben |
| er/sie/es | wird aufreiben |
| wir | werden aufreiben |
| ihr | werdet aufreiben |
| sie | werden aufreiben |
| ich | reibe auf |
|---|---|
| du | reibest auf |
| er/sie/es | reibe auf |
| wir | reiben auf |
| ihr | reibet auf |
| sie | reiben auf |
Für die indirekte Rede.
| ich | riebe auf |
|---|---|
| du | riebest auf |
| er/sie/es | riebe auf |
| wir | rieben auf |
| ihr | riebet auf |
| sie | rieben auf |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | aufreiben |
|---|---|
| mit zu | aufzureiben |
| Partizip I | aufreibend |
| Partizip II | aufgerieben |
„Aufreiben“ ist ein trennbares Verb aus „auf“ und „reiben“. Im Hauptsatz steht „auf“ am Satzende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen; im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen Vorsilbe und Verb.
Der Dauerstress reibt viele Pflegekräfte auf.
Sie klagte, weil der Riemen ihre Haut aufrieb.
Es ist wichtig, die Haut nicht aufzureiben.
„Sich aufreiben“ bedeutet, sich durch große Anstrengung oder ständige Belastung völlig zu erschöpfen. Häufig steht dabei „für jemanden“ oder „bei einer Aufgabe“. Daneben ist „aufreiben“ auch transitiv gebräuchlich: „Die anstrengende Arbeit reibt ihn auf.“
Bei der Organisation des Festes hat er sich völlig aufgerieben.
In der körperlichen Bedeutung steht „aufreiben“ häufig mit Körperstellen. Typische Verbindungen sind „die Haut aufreiben“, „sich die Hände aufreiben“ und „sich die Fersen aufreiben“.
Der harte Rucksackriemen rieb ihm die Schulter auf.
In der Bedeutung des vollständigen Besiegens wird „aufreiben“ besonders oft mit militärischen Einheiten oder gegnerischen Truppen verbunden. Das Objekt bezeichnet dabei die Gruppe, die vollständig ausgeschaltet wird.
Nach tagelangen Gefechten hatten die Partisanen die Nachhut des Feindes aufgerieben.