
etwas ausbaden
Die negativen Konsequenzen für etwas tragen müssen, das eine andere Person verursacht oder falsch gemacht hat.
Sein Kollege hat den Fehler gemacht, aber er musste die Sache beim Chef ausbaden.
ausbaden – badete aus – hat ausgebadet
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Die negativen Konsequenzen für etwas tragen müssen, das eine andere Person verursacht oder falsch gemacht hat.
Sein Kollege hat den Fehler gemacht, aber er musste die Sache beim Chef ausbaden.
| ich | bade aus |
|---|---|
| du | badest aus |
| er/sie/es | badet aus |
| wir | baden aus |
| ihr | badet aus |
| sie | baden aus |
| ich | badete aus |
|---|---|
| du | badetest aus |
| er/sie/es | badete aus |
| wir | badeten aus |
| ihr | badetet aus |
| sie | badeten aus |
| ich | habe ausgebadet |
|---|---|
| du | hast ausgebadet |
| er/sie/es | hat ausgebadet |
| wir | haben ausgebadet |
| ihr | habt ausgebadet |
| sie | haben ausgebadet |
| du | bade aus! bad aus! |
|---|---|
| ihr | badet aus! |
| Sie | baden Sie aus! |
| ich | hatte ausgebadet |
|---|---|
| du | hattest ausgebadet |
| er/sie/es | hatte ausgebadet |
| wir | hatten ausgebadet |
| ihr | hattet ausgebadet |
| sie | hatten ausgebadet |
| ich | werde ausbaden |
|---|---|
| du | wirst ausbaden |
| er/sie/es | wird ausbaden |
| wir | werden ausbaden |
| ihr | werdet ausbaden |
| sie | werden ausbaden |
| ich | bade aus |
|---|---|
| du | badest aus |
| er/sie/es | bade aus |
| wir | baden aus |
| ihr | badet aus |
| sie | baden aus |
Für die indirekte Rede.
| ich | badete aus |
|---|---|
| du | badetest aus |
| er/sie/es | badete aus |
| wir | badeten aus |
| ihr | badetet aus |
| sie | badeten aus |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | ausbaden |
|---|---|
| mit zu | auszubaden |
| Partizip I | ausbadend |
| Partizip II | ausgebadet |
„Ausbaden“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Mein Kollege war krank, also musste ich seine Arbeit mit ausbaden.
Das Wort setzt sich aus „aus-“ und „baden“ zusammen. Die Bedeutung ist rein bildlich und nicht wörtlich zu verstehen. Man trägt die unangenehmen Folgen einer Handlung, so als müsste man sprichwörtlich in etwas Unangenehmem „baden“.
Der Praktikant hat den Kaffee verschüttet, und ich durfte es vor dem Kunden ausbaden.
Der Ausdruck „etwas ausbaden“ gehört zur Umgangssprache. Er beschreibt auf eine sehr bildliche und leicht informelle Weise, wie jemand die Konsequenzen für andere tragen muss.
Jetzt darf ich den ganzen Schlamassel allein ausbaden, toll!
Haften und ausbaden können beide mit den Folgen eines Problems verbunden sein. Haften meint die rechtliche oder finanzielle Pflicht, für einen Schaden oder eine Schuld einzustehen. Ausbaden bezeichnet allgemeiner, dass jemand die unangenehmen Folgen trägt, oft für einen Fehler einer anderen Person. Bei einer klaren Zahlungspflicht passt „haften“.

Die Mitarbeiter mussten den Fehler ihres Chefs ausbaden.
Der Handwerker haftet für den entstandenen Schaden.