sich etwas ausdenken
Etwas durch Nachdenken erfinden, entwickeln oder ersinnen. Dies kann sich auf kreative Ideen, Pläne, Geschichten oder auch auf Ausreden beziehen.
Für den Kindergeburtstag müssen wir uns noch ein paar lustige Spiele ausdenken.

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Etwas durch Nachdenken erfinden, entwickeln oder ersinnen. Dies kann sich auf kreative Ideen, Pläne, Geschichten oder auch auf Ausreden beziehen.
Für den Kindergeburtstag müssen wir uns noch ein paar lustige Spiele ausdenken.

„Ausdenken“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus-“ steht im Hauptsatz am Ende, bleibt in Nebensätzen aber mit dem Verb verbunden. Im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen der Vorsilbe und dem Verb.
Ich denke mir schnell eine Ausrede aus.
Dieses Verb wird fast immer reflexiv mit einem Dativ-Pronomen und einem Akkusativ-Objekt verwendet. Die Struktur lautet: Person (Nominativ) + denkt sich (Dativ-Pronomen) + etwas (Akkusativ) aus.
Du denkst dir immer die besten Geschenke aus.
Man kann sich sowohl kreative und positive Dinge als auch negative Dinge ausdenken. Typische Nomen sind „eine Geschichte“, „ein Plan“, „ein Spiel“, aber auch „eine Ausrede“ oder „eine Lüge“.
Die Kinder haben sich eine ganze Fantasiewelt ausgedacht.
„entwickeln“ und „sich etwas ausdenken“ können beide bedeuten, dass eine neue Idee entsteht. „entwickeln“ klingt planmäßiger und oft länger: Man arbeitet eine Idee, ein Produkt oder eine Lösung Schritt für Schritt aus. „sich etwas ausdenken“ betont mehr das Nachdenken und Erfinden im Kopf. Es passt gut zu Geschichten, Plänen, Ideen oder auch Ausreden. Wenn aus einer ersten Idee später etwas Genaues und Nutzbares wird, sagt man eher „entwickeln“. Wenn jemand spontan oder kreativ auf eine Idee kommt, passt „sich ausdenken“ besser.

Für den Geburtstag hat sich Tom eine lustige Überraschung ausgedacht.
Vor dem Termin entwickelt Lisa ein neues Konzept für die Präsentation.