außerdem
Wird verwendet, um eine zusätzliche Information oder ein weiteres Argument hinzuzufügen. Synonyme sind „zudem“ oder „darüber hinaus“.
Ich mag das Buch, weil es spannend ist; außerdem habe ich viel daraus gelernt.

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Wird verwendet, um eine zusätzliche Information oder ein weiteres Argument hinzuzufügen. Synonyme sind „zudem“ oder „darüber hinaus“.
Ich mag das Buch, weil es spannend ist; außerdem habe ich viel daraus gelernt.

Das Wort „außerdem“ ist eine Zusammensetzung aus „außer“ und „dem“. Es bedeutet wörtlich „außer dieser Sache“ und hilft, sich die additive Funktion zu merken.
Die Wohnung ist schön und groß, außerdem ist die Miete nicht zu hoch.
Wenn „außerdem“ am Anfang eines Satzes steht (Position 1), folgt direkt danach das konjugierte Verb (Position 2). Diese Wortstellung nennt man Inversion.
Ich habe keine Zeit. Außerdem bin ich sehr müde.
„Außerdem“ kann auch später im Satz stehen, meist nach dem konjugierten Verb. In diesem Fall ändert sich die normale Wortstellung des Satzes nicht.
Wir gehen heute Abend ins Kino, und ich habe außerdem noch eine Überraschung für dich.
„auch“ und „außerdem“ fügen beide etwas hinzu. „auch“ steht oft direkt bei der Person, Sache oder Handlung, die zusätzlich gilt. „außerdem“ verbindet eher zwei Informationen oder Argumente und steht oft am Anfang eines neuen Satzteils oder Satzes. Man kann sie verwechseln, weil beide „noch etwas dazu“ ausdrücken. Praktisch gesagt: Mit „auch“ sagst du, wer oder was ebenfalls dazugehört. Mit „außerdem“ nennst du einen weiteren Punkt.

Am Montag treffen wir uns in der Schule; außerdem planen wir das Sommerfest.
Frau Müller kauft heute auch Brot für die Pause.