aussuchen
Aus einer Menge von Dingen oder Personen eine oder mehrere auswählen, die man haben möchte. Oft wird die reflexive Form „sich etwas aussuchen“ verwendet.
Für deinen Geburtstag darfst du dir ein Geschenk aussuchen.

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Aus einer Menge von Dingen oder Personen eine oder mehrere auswählen, die man haben möchte. Oft wird die reflexive Form „sich etwas aussuchen“ verwendet.
Für deinen Geburtstag darfst du dir ein Geschenk aussuchen.

„Aussuchen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich suche mir ein schönes Hemd für die Party aus.
Sehr oft wird „aussuchen“ reflexiv verwendet: „sich (Dativ) etwas (Akkusativ) aussuchen“. Das Dativ-Pronomen (mir, dir, sich) betont, für wen die Auswahl getroffen wird.
Du darfst dir aussuchen, was wir heute Abend essen.
Das Verb besteht aus der Vorsilbe „aus-“ und dem Verb „suchen“. Während „suchen“ das Finden beschreibt, betont „aussuchen“ die bewusste Auswahl aus mehreren Optionen.
Aus all den Bewerbern haben wir die beste Kandidatin ausgesucht.
„nehmen“ und „aussuchen“ können beide passen, wenn man etwas aus mehreren Möglichkeiten wählt. „nehmen“ klingt oft einfacher und direkter: Man entscheidet sich für etwas und nimmt es dann. „aussuchen“ betont stärker den Vorgang des Wählens, oft mit Überlegen oder Vergleichen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil man in vielen Alltagssituationen beides sagen kann. Wenn die Wahl wichtig ist, klingt „aussuchen“ genauer. Wenn es nur um die Entscheidung oder das Mitnehmen geht, ist „nehmen“ natürlicher.

Für die Feier durfte sich jedes Kind ein Spiel aussuchen.
Im Restaurant nehme ich heute die Suppe.