die Auszeit
Eine geplante Unterbrechung von der täglichen Arbeit oder einer anstrengenden Tätigkeit, um sich zu erholen.
Nach vielen Jahren im selben Job gönnt sie sich eine sechsmonatige Auszeit für eine Weltreise.

Auszeit
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Eine geplante Unterbrechung von der täglichen Arbeit oder einer anstrengenden Tätigkeit, um sich zu erholen.
Nach vielen Jahren im selben Job gönnt sie sich eine sechsmonatige Auszeit für eine Weltreise.

„Auszeit“ ist ein zusammengesetztes Nomen aus der Präposition „aus“ und dem Nomen „Zeit“. Es bedeutet wörtlich eine „Zeit, in der man heraus ist“ – also eine Pause von einer Aktivität.
Eine kleine Auszeit vom Alltag kann sehr erholsam sein.
Wenn es um eine persönliche Pause vom Job oder Alltag geht, wird „Auszeit“ oft mit reflexiven Verben verwendet. Typisch sind „sich eine Auszeit nehmen“, „sich eine Auszeit gönnen“ oder „eine Auszeit brauchen“.
Nach dem stressigen Projekt hat er sich eine lange Auszeit genommen.
Die Bedeutung „Time-out“ ist spezifisch für den Sport. Man erkennt sie immer am Kontext, zum Beispiel wenn über ein Spiel wie Basketball oder Handball gesprochen wird.
Der Handball-Trainer nahm eine Auszeit, um mit seinem Team die Strategie zu besprechen.
„die Ruhe“ und „die Auszeit“ können beide mit Erholung zu tun haben. „Ruhe“ beschreibt eher einen Zustand: Es ist still, man ist entspannt oder hat keinen Stress. „Auszeit“ meint dagegen eine bewusste Pause von Arbeit, Alltag oder einer anstrengenden Aufgabe. Lernende können die Wörter verwechseln, weil man in einer Auszeit oft Ruhe sucht. Praktisch gesagt: „Ruhe“ ist das, was man fühlt oder erlebt; „Auszeit“ ist die Pause, die man sich nimmt.

Im Büro nehmen wir morgen eine kurze Auszeit und essen zusammen zu Mittag.
Nach der Arbeit genießt die Ärztin heute die Ruhe zu Hause.