Der Inhaber oder ein persönlich haftender Gesellschafter einer Privatbank oder eines großen Bankhauses. Der Begriff hat eine traditionellere und exklusivere Konnotation als der allgemeinere Begriff „Bänker“.
beispiel
Als angesehener Genfer Bankier verwaltete er die Vermögen reicher Familien.
Tipps
Herkunft des Wortes
Das Wort „Bankier“ stammt aus dem Französischen („banquier“). Die Endung „-ier“ kennzeichnet im Deutschen oft Berufsbezeichnungen, die aus dem Französischen übernommen wurden.
BEISPIEL
Er war ein einflussreicher Bankier im 19. Jahrhundert.
Register und Stil
Der Begriff „Bankier“ hat eine sehr formelle, traditionelle und exklusive Note. Er wird meist für Inhaber oder hochrangige Partner von Privatbanken verwendet und signalisiert hohen Status.
BEISPIEL
Die Familie gehört seit Generationen zu den bekanntesten Bankiers der Schweiz.
Typische Verbindungen
Häufige Kombinationen unterstreichen den exklusiven Charakter des Wortes. Beispiele sind „Privatbankier“, „Genfer Bankier“ oder „ein angesehener Bankier“.
BEISPIEL
Als Privatbankier kennt er sich mit großen Vermögen aus.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Bankier vs Banker
„der Banker“ und „der Bankier“ bezeichnen beide Personen aus der Welt der Banken und Finanzen. „Banker“ benutzt man eher allgemein für jemanden, der in einer wichtigen Position bei einer Bank oder in der Finanzbranche arbeitet, besonders im modernen Finanzgeschäft. „Bankier“ ist spezieller und klingt traditioneller: Gemeint ist meist der Inhaber oder persönlich haftende Teilhaber einer Privatbank oder eines großen Bankhauses. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide nach „Bank“ klingen. Praktisch gilt: Bei modernen Jobs in Banken passt meistens „Banker“, bei alten Bankhäusern oder privaten Bankbesitzern eher „Bankier“.
Bankier
Der Bankier führte das alte Familienbankhaus viele Jahre lang selbst.
Banker
Nach seinem Studium arbeitet Max als Banker in Frankfurt.