beerdigen
Den Leichnam einer verstorbenen Person, meist im Rahmen einer Trauerfeier, in der Erde bestatten.
Er wurde im engsten Familienkreis auf dem Waldfriedhof beerdigt.

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Den Leichnam einer verstorbenen Person, meist im Rahmen einer Trauerfeier, in der Erde bestatten.
Er wurde im engsten Familienkreis auf dem Waldfriedhof beerdigt.

Das Wort setzt sich zusammen aus der Vorsilbe „be-“, dem Nomen „Erde“ und der Endung „-igen“. Es bedeutet also wörtlich, jemanden oder etwas „in die Erde zu bringen“.
Die Schatztruhe wurde vor langer Zeit tief im Wald beerdigt.
Die Vorsilbe „be-“ ist untrennbar. Das bedeutet, sie bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verb verbunden und wird nie am Satzende platziert.
Man beerdigte den berühmten Schriftsteller mit großen Ehren.
Die Bedeutung erkennen Sie am Objekt. Wenn das Objekt eine Person ist, geht es um eine Bestattung. Wenn das Objekt etwas Abstraktes wie „ein Plan“, „eine Hoffnung“ oder „ein Projekt“ ist, ist die übertragene Bedeutung gemeint.
Der Großvater wurde in seinem Heimatdorf beerdigt.
In der übertragenen Bedeutung wird „beerdigen“ oft mit abstrakten Nomen verwendet. Typische Kombinationen sind: einen Plan beerdigen, eine Hoffnung beerdigen, ein Projekt beerdigen oder einen Traum beerdigen.
Nach der Absage des Investors mussten sie ihr Start-up-Projekt beerdigen.
„aufgeben“ und „beerdigen“ können beide bedeuten, dass man einen Plan, eine Hoffnung oder eine Idee nicht weiterverfolgt. „aufgeben“ ist das normale und neutrale Wort dafür. „beerdigen“ klingt bildlicher und stärker: Etwas ist dann wirklich endgültig vorbei. Man benutzt „beerdigen“ oft bei Plänen oder Hoffnungen, wenn klar ist, dass sie keine Zukunft mehr haben.

Nach der letzten Besprechung musste das Team die Idee für ein neues Büro beerdigen.
Nach drei Absagen hat Lisa ihren Plan nicht sofort aufgegeben.