begraben
Den Leichnam einer Person oder eines Tieres in der Erde beisetzen; beerdigen.
Er wurde im engsten Familienkreis begraben.

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Den Leichnam einer Person oder eines Tieres in der Erde beisetzen; beerdigen.
Er wurde im engsten Familienkreis begraben.

Das Verb „begraben“ hat die untrennbare Vorsilbe „be-“. Sie bleibt in allen Satzformen fest mit dem Stamm „graben“ (to dig) verbunden. Die Vorsilbe „be-“ macht das Verb transitiv, es braucht also immer ein Akkusativobjekt.
Sie begrub den toten Vogel im Garten.
Die Bedeutung von „begraben“ erkennen Sie am Objekt: Handelt es sich um eine Person oder ein Tier, ist die Beerdigung gemeint. Bei einem Gegenstand geht es um das Bedecken. Bei einem abstrakten Nomen (Hoffnung, Plan) ist die übertragene Bedeutung gemeint.
Der Hund hat seinen Knochen im Garten begraben.
In der Bedeutung „bedecken“ wird oft die Präposition „unter“ (+ Dativ) verwendet, um anzugeben, womit etwas bedeckt wurde. Die Person oder Sache, die bedeckt wird, ist das Akkusativobjekt des Satzes.
Die Rettungskräfte suchten nach den unter dem Schnee begrabenen Skifahrern.
In der übertragenen Bedeutung wird „begraben“ oft mit abstrakten Nomen verwendet. Typische Wendungen sind „die Hoffnung begraben“, „einen Streit begraben“ oder „einen Traum begraben“.
Lass uns den alten Streit endlich begraben und wieder Freunde sein.
„aufgeben“ und „begraben“ können beide bedeuten, dass man einen Plan, eine Hoffnung oder ein Gefühl nicht weiterverfolgt. „aufgeben“ ist allgemeiner und neutraler. Man kann einen Plan aufgeben, weil er zu teuer, zu schwer oder nicht mehr sinnvoll ist. „begraben“ klingt bildlicher und endgültiger. Es passt besonders, wenn man innerlich mit einer Sache abschließt: eine Hoffnung begraben, einen Streit begraben. Im Alltag ist „aufgeben“ oft natürlicher; „begraben“ betont stärker: Das Thema ist vorbei.

Nach dem langen Gespräch begraben die beiden Freunde ihren alten Streit.
Wegen der hohen Kosten gibt die Familie den Plan für den Umbau auf.