
bestatten
Den Leichnam oder die Asche einer verstorbenen Person feierlich beisetzen. Dies geschieht meist im Rahmen einer Beerdigung oder Trauerfeier.
Der Verstorbene wurde im engsten Familienkreis auf dem Waldfriedhof bestattet.
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Den Leichnam oder die Asche einer verstorbenen Person feierlich beisetzen. Dies geschieht meist im Rahmen einer Beerdigung oder Trauerfeier.
Der Verstorbene wurde im engsten Familienkreis auf dem Waldfriedhof bestattet.

Etwas Abstraktes, wie eine Hoffnung, einen Plan oder ein Projekt, endgültig aufgeben und als gescheitert betrachten.
Nach der dritten Absage mussten sie ihren Traum vom eigenen Café endgültig bestatten.
Das Verb „bestatten“ hat die Vorsilbe „be-“ und ist untrennbar. Die Vorsilbe bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb verbunden und wird nicht an das Satzende gestellt.
Man bestattete ihn in seiner Heimatstadt.
Das Wort „bestatten“ gehört zur formellen und gehobenen Sprache. Es wird hauptsächlich im offiziellen Kontext von Tod und Beisetzung verwendet.
Die Familie gab bekannt, wo der Verstorbene bestattet wird.
Wenn das Objekt des Verbs etwas Abstraktes wie „Hoffnung“, „Plan“ oder „Traum“ ist, wird „bestatten“ im übertragenen Sinne verwendet. Es bedeutet dann, dass man etwas endgültig aufgibt.
Nach der Absage der Finanzierung mussten sie das Projekt endgültig bestatten.
Im Zusammenhang mit einer Beisetzung wird „bestatten“ oft mit Adverbien oder Orten kombiniert, zum Beispiel „feierlich bestatten“, „anonym bestatten“ oder „auf einem Friedhof bestatten“.
Immer mehr Menschen wünschen, in einem Friedwald bestattet zu werden.
Einen Plan aufgeben ist die neutrale Formulierung dafür, ihn nicht weiterzuverfolgen. Einen Plan bestatten drückt dasselbe bildhaft und gehoben aus und betont sein endgültiges Scheitern. Für eine sachliche Aussage passt meist aufgeben, für eine starke Metapher bestatten.

Nach der endgültigen Absage bestattet das Team seinen Plan für das neue Projekt.
Nach der Absage gibt das Team seinen Plan für das neue Projekt auf.