befreundet sein mit
Eine freundschaftliche Beziehung zu jemandem haben.
Anna und ich sind schon seit dem Kindergarten miteinander befreundet.

Loading your saved state.
Eine freundschaftliche Beziehung zu jemandem haben.
Anna und ich sind schon seit dem Kindergarten miteinander befreundet.

„Befreundet“ ist die Partizip-II-Form des Verbs „befreunden“. Es wird heute fast ausschließlich wie ein Adjektiv verwendet und beschreibt den Zustand, ein Freund oder eine Freundin von jemandem zu sein.
Wir sind seit unserer Kindheit eng befreundet.
Das Wort wird nicht wie ein normales Verb konjugiert. Man sagt nicht „ich befreunde“. Die korrekte Konstruktion ist immer mit dem Verb „sein“: „ich bin befreundet“, „wir sind befreundet“.
Sie ist mit meiner Schwester befreundet.
Wenn man sagt, mit wem man befreundet ist, wird immer die Präposition „mit“ und der Dativ verwendet. Eine andere häufige Form ist „miteinander befreundet sein“.
Er ist mit dem neuen Kollegen gut befreundet.
Steht „befreundet“ vor einem Nomen, beschreibt es eine Person oder Gruppe, zu der das Subjekt des Satzes eine freundschaftliche Beziehung hat.
Ein befreundeter Arzt hat mir einen guten Rat gegeben.
„bekannt“ und „befreundet“ können beide Beziehungen zwischen Personen beschreiben. „bekannt“ bedeutet hier, dass man jemanden kennt oder schon Kontakt hatte. Die Beziehung kann aber sehr locker sein. „befreundet“ bedeutet, dass eine freundschaftliche Beziehung besteht. Lernende können die Wörter verwechseln, weil man mit Freunden natürlich auch bekannt ist. Aber nicht jede bekannte Person ist ein Freund. Für eine lockere Bekanntschaft passt „bekannt“, für eine echte Freundschaft passt „befreundet“.

Wir sind seit der Schulzeit eng befreundet.
Anna ist mir aus dem Sprachkurs bekannt.