
befallen
Sich negativ auf etwas oder jemanden ausbreiten und es schädigen. Wird typischerweise für Krankheiten, Schädlinge oder Parasiten verwendet.
Die Kartoffeln sind von einem Pilz befallen.
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Sich negativ auf etwas oder jemanden ausbreiten und es schädigen. Wird typischerweise für Krankheiten, Schädlinge oder Parasiten verwendet.
Die Kartoffeln sind von einem Pilz befallen.

Ein negatives Gefühl, das jemanden plötzlich und stark ergreift.
Als sie alleine im dunklen Wald war, befiel sie eine schreckliche Angst.
„Befallen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm „fallen“ verbunden.
Ein seltsames Gefühl befiel ihn, als er das leere Haus betrat.
Dieses Verb benötigt immer ein Akkusativobjekt. Das Objekt ist die Person oder die Sache, die von etwas (dem Subjekt) betroffen ist.
Die Krankheit befällt vor allem ältere Menschen.
Die Bedeutung erkennt man am Subjekt des Satzes. Handelt es sich um Schädlinge oder Krankheiten, ist die erste Bedeutung gemeint. Handelt es sich um ein Gefühl, ist die zweite Bedeutung gemeint.
Der Schimmel hat die Wände befallen.
Besonders bei Krankheiten und Schädlingen wird oft die Passivform mit „sein“ verwendet. Die Sache, die betroffen ist, wird zum Subjekt des Satzes.
Viele Apfelbäume in der Region sind von einer neuen Krankheit befallen.
Wenn „befallen“ mit einem Gefühl verwendet wird, klingt es oft gehoben oder literarisch. Es beschreibt ein plötzliches, starkes und oft passives Erleben des Gefühls.
Eine tiefe Traurigkeit befiel ihn nach der Nachricht.
Beide Verben können beschreiben, dass ein starkes Gefühl plötzlich über jemanden kommt. „Befallen“ ist jedoch auf ein negatives, belastendes Gefühl zugespitzt, während „erfassen“ auch andere starke Gefühle ausdrücken kann. Bei allgemeinem Ergriffenwerden passt „erfassen“, bei einem schädigenden oder bedrückenden Gefühl eher „befallen“.

Nach der Nachricht befiel ihn plötzlich große Angst.
Nach der Nachricht erfasste ihn tiefe Traurigkeit.