
begehren
Ein starkes, intensives Verlangen nach jemandem oder etwas haben; etwas oder jemanden sehr gerne besitzen oder erreichen wollen.
Er begehrte sie vom ersten Augenblick an.
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Ein starkes, intensives Verlangen nach jemandem oder etwas haben; etwas oder jemanden sehr gerne besitzen oder erreichen wollen.
Er begehrte sie vom ersten Augenblick an.

In einem formellen oder juristischen Kontext etwas fordern oder beantragen.
Die Klägerin begehrte mit ihrer Klage einen hohen Schadensersatz.
Die Vorsilbe „be-“ ist untrennbar. Sie bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verbstamm verbunden und wird nicht ans Satzende gestellt.
Sie hat nichts anderes begehrt als ein Leben in Frieden.
„Begehren“ ist ein transitives Verb und braucht immer ein direktes Objekt im Akkusativ. Man begehrt immer „etwas“ oder „jemanden“.
Was begehrst du von mir?
„Begehren“ ist ein Wort des gehobenen, formellen Sprachstils. Für starkes Verlangen wird es oft poetisch oder literarisch verwendet, während es im Sinne von „fordern“ in der Amts- und Rechtssprache vorkommt.
Der Romanheld begehrte nur noch Rache für den Verrat.
Beide Wörter können sich auf eine formelle Bitte um eine Genehmigung beziehen. Beantragen bezeichnet den offiziellen Antrag als Verfahren, während begehren die geforderte Genehmigung selbst in einer formellen Ausdrucksweise verlangt. Für den normalen Antrag bei einer Behörde passt beantragen, in formellen Forderungen ist begehren möglich.

Die Familie begehrt in ihrem Schreiben die Genehmigung für den Umbau.
Die Familie beantragt bei der Behörde eine Genehmigung für den Umbau.