
nebenbei
Zusätzlich zu einer Haupttätigkeit; als Nebenbeschäftigung.
Er studiert Vollzeit und arbeitet nebenbei in einem Café.
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Zusätzlich zu einer Haupttätigkeit; als Nebenbeschäftigung.
Er studiert Vollzeit und arbeitet nebenbei in einem Café.

Beiläufig, als nicht so wichtige Information erwähnt.
Ach, nebenbei bemerkt, dein Paket ist heute angekommen.

Ohne große Anstrengung oder Konzentration, fast wie von selbst.
Beim Kochen hört sie nebenbei einen Podcast.
„Nebenbei“ setzt sich aus den Präpositionen „neben“ und „bei“ zusammen. Wörtlich bedeutet es „daneben“ oder „dazu“ und beschreibt etwas, das parallel zu einer anderen Sache geschieht.
Sie lernt für ihre Prüfung und hört nebenbei Musik.
Als Adverb kann „nebenbei“ flexibel im Satz stehen. Steht es auf Position 1, folgt sofort das konjugierte Verb (Inversion).
Er hat das nebenbei erledigt.
In dieser Bedeutung wird „nebenbei“ oft mit Tätigkeiten verbunden, die zusätzliches Geld oder Wissen bringen. Typisch sind „nebenbei arbeiten“, „nebenbei Geld verdienen“ oder „nebenbei eine Sprache lernen“.
Viele Studenten müssen nebenbei arbeiten, um ihr Studium zu finanzieren.
Die Wendung „nebenbei bemerkt“ ist eine sehr häufige Art, eine zusätzliche, weniger wichtige Information in ein Gespräch einzuflechten.
Das Meeting war sehr produktiv. Nebenbei bemerkt, es gab auch sehr guten Kaffee.
Beide Wörter können eine zusätzliche Information beiläufig einführen. „Übrigens“ markiert meist einen neuen Gedanken oder Gesprächspunkt. „Nebenbei“ stellt stärker heraus, dass die Information nur am Rand erwähnt wird und nicht besonders wichtig ist.

Nur nebenbei erwähne ich, dass der Kurs morgen eine Stunde später beginnt.
Übrigens beginnt der Kurs morgen eine Stunde später.