nebenbei
Zusätzlich zu einer Haupttätigkeit; als Nebenbeschäftigung.
Er studiert Vollzeit und arbeitet nebenbei in einem Café.

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Zusätzlich zu einer Haupttätigkeit; als Nebenbeschäftigung.
Er studiert Vollzeit und arbeitet nebenbei in einem Café.

„Nebenbei“ setzt sich aus den Präpositionen „neben“ und „bei“ zusammen. Wörtlich bedeutet es „daneben“ oder „dazu“ und beschreibt etwas, das parallel zu einer anderen Sache geschieht.
Sie lernt für ihre Prüfung und hört nebenbei Musik.
Als Adverb kann „nebenbei“ flexibel im Satz stehen. Steht es auf Position 1, folgt sofort das konjugierte Verb (Inversion).
Er hat das nebenbei erledigt.
In dieser Bedeutung wird „nebenbei“ oft mit Tätigkeiten verbunden, die zusätzliches Geld oder Wissen bringen. Typisch sind „nebenbei arbeiten“, „nebenbei Geld verdienen“ oder „nebenbei eine Sprache lernen“.
Viele Studenten müssen nebenbei arbeiten, um ihr Studium zu finanzieren.
Die Wendung „nebenbei bemerkt“ ist eine sehr häufige Art, eine zusätzliche, weniger wichtige Information in ein Gespräch einzuflechten.
Das Meeting war sehr produktiv. Nebenbei bemerkt, es gab auch sehr guten Kaffee.
„dabei“ und „nebenbei“ können beide zeigen, dass etwas gleichzeitig mit etwas anderem passiert. „dabei“ verbindet zwei Handlungen direkt: Während man etwas tut, passiert oder tut man etwas anderes. „nebenbei“ sagt eher, dass etwas zusätzlich zur Hauptsache passiert oder nur beiläufig erwähnt wird. Es klingt oft weniger wichtig als die Haupttätigkeit. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Gleichzeitigkeit zu tun haben. Als einfache Regel: „dabei“ passt zu „währenddessen“, „nebenbei“ passt zu „zusätzlich“ oder „nicht als Hauptsache“.

Die Lehrerin arbeitet tagsüber in der Schule und lernt nebenbei für eine Prüfung.
Mein Kollege kocht das Mittagessen und hört dabei Nachrichten.