
beharren auf
Hartnäckig und unnachgiebig auf einer Meinung, einem Standpunkt oder einer Forderung bestehen.
Er beharrte auf seiner Meinung, obwohl alle anderen anderer Ansicht waren.
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Hartnäckig und unnachgiebig auf einer Meinung, einem Standpunkt oder einer Forderung bestehen.
Er beharrte auf seiner Meinung, obwohl alle anderen anderer Ansicht waren.

(gehoben, selten) An einem Ort oder in einem Zustand verweilen; nicht weichen.
Trotz des Sturms beharrte der Leuchtturmwärter auf seinem Posten.
„Beharren“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm „harren“ verbunden.
Sie beharrte darauf, die Rechnung sofort zu bezahlen.
In der Bedeutung „auf etwas bestehen“ wird „beharren“ fast immer mit der Präposition „auf“ und dem Dativ verwendet. Man beharrt auf etwas.
Der Anwalt beharrte auf dem Recht seines Mandanten.
Man beharrt typischerweise auf abstrakten Dingen wie einer Meinung, einem Standpunkt, einem Recht, einer Forderung oder einem Prinzip.
Trotz der Kritik beharrte der Politiker auf seinem Standpunkt.
Die Bedeutung „an einem Ort verweilen“ ist heute sehr selten und wird fast nur in literarischen oder gehobenen Texten verwendet. Im Alltag trifft man fast ausschließlich auf „beharren auf“.
Der Soldat beharrte auf seinem Wachtposten, bis die Ablösung kam.
Auf etwas bestehen und auf etwas beharren können beide das Festhalten an einer Forderung ausdrücken. Bestehen auf kann einen Anspruch neutral und nachdrücklich einfordern; beharren auf betont stärker, dass jemand trotz Widerstand hartnäckig nicht nachgibt.

Trotz aller Gegenvorschläge beharrt der Kunde auf der vereinbarten Lieferung bis Freitag.
Der Kunde besteht auf der vereinbarten Lieferung bis Freitag.